Der kroatische Nationalist und Verehrer des faschistischen Ustascha-Chefs von 1941 - 1945, Ante Pavelic, der Sänger Marko Perkovic “Thompson“, tritt am kommenden 21. April in der Frankfurter Ballsporthalle zu einem Konzert auf. Ein Frankfurter Konzert Perkovics im Lauf seiner Welttournee 2005 soll 13.000 Zuschauer angezogen haben und das größte der ganzen Tournee gewesen sein. In verschiedenen Internetforen wird bereits heftig über die Veranstaltung diskutiert.
Die Anti-Nazi-Koordination schließt sich der Forderung nach einem Verbot dieses Konzertes an. Für Freitag, 20. April, 17 Uhr lädt die DGB-Jugend zu einer Aktionsberatung in den Jugendclub des DGB-Hauses ein.
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Archiv für April 2007
21. April, Ballsporthalle Frankfurt: Konzert des kroatischen Faschisten Marko Perkovic
Veröffentlicht April 17, 2007 Allgemein , Anti-Nazi Koordination , Antifa , Termine 104 Kommentare“Motherfucker” - die Bundeswehr und der Rassismus
Veröffentlicht April 17, 2007 Allgemein , Medien, Presse , Neonazis, Nazis 0 KommentareImmer wieder wundert sich die veröffentlichte Meinung im Land, wenn bekannt wird, daß Bundeswehrsoldaten mit den Knochen von Toten spielen, faschistische Wehrmachtsembleme auf ihre Einsatzfahrzeuge pinseln, Geiselerschießungen oder Folter von Gefangenen üben und das alles zu ihrer Belustigung auch noch aufzeichnen und veröffentlichen.
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April-Sitzung der Anti-Nazi-Koordination
Veröffentlicht April 17, 2007 Allgemein , Anti-Nazi Koordination , Termine 0 Kommentare… am Dienstag, 24. April, 19 Uhr, Club Voltaire
Bisherige Tagesordnung:
Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Raunheim und Rüsselsheim
Mobilisierung für den 7. Juli / Öffentlichkeitsarbeit
Neue Informationen von der Initiative “11.000 Kinder”
Redaktionskreis Homepage
Verschiedenes
Breite Unterstützung für Aufruf gegen die bundesweite Nazidemonstration am 7. Juli in Frankfurt
Veröffentlicht April 17, 2007 7. Juli Frankfurt Nazifrei! , Allgemein , Anti-Nazi Koordination , Aufrufe , Kundgebung 4 KommentareDer Aufruf der Anti-Nazi-Koordination gegen die bundesweite Nazidemonstration am 7. Juli in Frankfurt findet bereits jetzt, Wochen vor dem 7. Juli, breite Unterstützung. Die Liste wächst ständig und kann über diesen Link jeweils aktuell angeschaut werden..
Gemeinsam mit uns rufen dazu auf, Frankfurt am 7. Juli in eine no-go-zone für Nazis zu verwandeln: IG Metall Frankfurt, GEW Frankfurt, Ver.di Hessen, Türkisches Volkshaus Frankfurt, attac Frankfurt, Dr. Hans-Jürgen Urban, Frankfurt (Gewerkschaftssekretär IG Metall), Frankfurter Stadtschüler-Innenrat, AStA der FH Frankfurt, Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA)Frankfurt, Die Linke, Frankfurt, Grüne Jugend Rheinland-Pfalz, Naturfreundejugend Hessen, DKP Frankfurt und v.a. (s.o.)
Inhaltlicher Kern des Aufrufs, der sich vor allem mit dem Nazi-Begriff der “Volksgemeinschaft” auseinandersetzt, ist die die Aussage: “Wir fordern den Magistrat auf, ein Verbot der Nazi-Demonstration zu erwirken, das Bestand hat. Sollte eine Demonstration der NPD und ihrer Schlägertrupps dennoch erlaubt werden, müssen wir sie vor Ort blockieren.“
Die Kommunale AusländerInnenvertretung der Stadt (KAV) hat in ihrer letzten Sitzung eine Resolution verabschiedet, die inhaltlich in die gleiche Richtung geht. In der Resolution heißt es: “Was den Rassismus, die Ausgrenzung und Diskriminierung angeht, so gibt es für uns nur eins: Wir werden uns mit allen demokratischen Mitteln zur Wehr setzen! Es ist zu erwarten, daß die geplante Demonstration der Neofaschisten ein Versuchsballon ist, um zu sehen, was sie sich in unserer Stadt erlauben können. Das heißt für uns: Wir müssen uns mit allen Demokraten und Demokratinnen zusammenschließen, ihnen offensiv entgegentreten und ein Verbot neofaschistischer Aktivitäten und Umtriebe herbeiführen.“
62. Jahrestag der Selbstbefreiung - Fahrt zum KZ Buchenwald
Veröffentlicht April 10, 2007 Erinnern , Kundgebung , Termine 0 KommentareAufruf und Veranstaltung zum 62. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald - Fahrt von FrankfurterInnen zur Gedenkveranstaltung
Gemeinsam aufstehen und kämpfen:
* Gegen das Auftreten der Nazis in Stadt und Land!
* Für ein Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen!
Die Nazis verhetzen wie eh und je die Menschen und stacheln zu Fremdenfeindlichkeit an. [...] Der “Schwur von Buchenwald” bleibt zeitloser Ansporn zu antifaschistischer Wachsamkeit und Aufruf zu solidarischem Engagement. Das Auftreten der Nazis muss und kann gemeinsam verhindert werden. Wegschauen ist feige und falsch – offensiv und deutlich hörbar widersprechen und keine falschen Zugeständnisse machen, das ist mutig und richtig. Alle sind aufgerufen,… (Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/Freundeskreis e.V.)
Wer zur Gedenkveranstaltung am 15. April nach Buchenwald fahren möchte, kann dies mit anderen engagierten AntifaschistInnen gemeinsam tun, es wird eine Busfahrt angeboten:
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Benno Hafeneger warnt vor “Neuer Phase des Rechtsextremismus”
Veröffentlicht April 9, 2007 Antifa , Neonazis, Nazis 0 KommentareJugendforscher Benno Hafeneger beschreibt im Hessischen Rundfunk eine neue Phase der rechten Szene in Hessen. Rechtsextremisten bekennen sich zunehmend zu ihren Ansichten und trauen sich immer häufiger, in der Öffentlichkeit in Erscheinung zu treten. Wir dokumentieren Auszüge der HR-Meldung:
“Wir haben eine starke jugendkulturelle Cliquenszene, die für viele Jugendliche der Einstieg in die rechte Szene ist”, erklärte der Marburger Universitätsprofessor. Vor allem über eine sehr aktive Musikszene gelänge es den Rechten hier immer wieder, Nachwuchs zu gewinnen. Deutschlandweit gibt es Studien zu Folge rund 100 Bands mit rechtsextremistischen Texten, in Hessen sind allein zwischen 10 und 15 Musikgruppen bekannt.
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Walter Ruge: Interview mit einem deutsch-sowjetischen Antifaschisten
Veröffentlicht April 8, 2007 Antifa , Dokumente , Erinnern 0 KommentareAls weiteres Dokument zu Faschismus und Antifaschismus dokumentieren wir im Folgenden das Interview des 1915 geborenen Walter Ruge, der heute in Potsdam lebt.
Er war Werkzeugmacher, Röntgeningenieur, Arzthelfer und DEFA-Mitarbeiter. Als Kommunist ging er 1933 ins Exil in die Sowjetunion und wurde dort 1941 zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. 1954 wurde er rehabilitiert und reiste 1958 in die DDR aus. Sein Interview nimmt zu Deutschland, zum deutschen Faschismus und Antifaschismus, aber auch zur Frage des Stalinismus Stellung. Arnold Schölzel stellte die Fragen für die Zeitung “junge welt“:
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Demonstration gegen Überwachung: Freiheit statt Angst!
Veröffentlicht April 6, 2007 Aufrufe , Kundgebung , Termine 0 KommentareFreiheit statt Angst!
Demonstration gegen Sicherheits- und Überwachungswahn, Frankfurt (Main) am Samstag, den 14. April ab 15 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt
Zum Hintergrund, Aufruf
(www.Freiheit-statt-Angst.de)
Aus der radikalen Mitte Frankfurts: Wolfgang Hübner (BFF)
Veröffentlicht April 6, 2007 Allgemein , Antifa , Hübner , Neonazis, Nazis 0 Kommentare
Wolfgang Hübner
Frankfurter Stadtverordneter
der Fraktion “Bürgerbündnis für Frankfurt” (BFF),
Mitglied im Landesvorstand
der “Freien Wähler Hessen“
Anfang März 2007 machte Wolfgang Hübner (BFF-Stadtverordneter aus Frankfurt) mal wieder von sich reden, als er die Frankfurter Fraktion der Partei “Die Linke.WASG” zur Distanzierung von Christian Klars Kapitalismuskritik aufforderte
Daß Hübner die Linke erst zu diesem Zeitpunkt aufforderte, sich von Christian Klars Grußbotschaft an die Rosa-Luxemburg-Konferenz vom 13. Januar (!) 2007 zu distanzieren, wirkte zwar eher komisch, lag aber durchaus im medialen Mainstream.
Im Übrigen aber:
derjenige, der 1998 / 99 mit dem vormaligen RAF-Aktivisten Horst Mahler sowie der NPD-Funktionärin Annemarie Paulitsch hier in Frankfurt gemeinsam eine Bürgerinitiative gegen die doppelte Staatsbürgerschaft von MigrantInnen gründen wollte, hieß, wie er sich parlamentsöffentlich anhören musste, ohne widersprechen zu können, Wolfgang Hübner (vgl. unten). weiterlesen ‘Aus der radikalen Mitte Frankfurts: Wolfgang Hübner (BFF)’
NPD verbietet ihren Aktivisten “Schwelgen in der Vergangenheit des Holocaust”
Veröffentlicht April 4, 2007 Neonazis, Nazis , Shoa, Holocaust 0 KommentareDie NPD verordnet in einem internen Papier ihren AktivistInnen, mit ordentlicher Kleidung am Infostand aufzutreten, anstatt als “stiefeltragender, kurzhaariger, tätowierter, gewaltbereiter Ausländerhasser“. Das geht, wie die FR berichtet, aus einem von “Blick nach Rechts” veröffentlichten Schulungspapier der Neonazis hervor.
Darin heiß es unter anderem: Der NPD-Propagandist müsse “deutlich machen, dass für uns die Zukunft zählt“. Daher soll er mit Passanten “Themen wie nationalsozialistische Juden- und Außenpolitik (…) oder Holocaust” besser “nicht erörtern” - weil “durch Schwelgen in der Vergangenheit keine positive Veränderung für die Zukunft erreicht werden kann“.
Bezeichnend, worüber Nazis ins Schwelgen geraten, wenn es ihre Führung nicht für die Öffentlichkeit verbietet!
Hauptwache Frankfurt, 2. April 2007: Nazis fliegen aus der Montagsdemo
Veröffentlicht April 3, 2007 Antifa , Neonazis, Nazis 0 Kommentare![]()
Montagsdemo, 2. April 2007,
Hauptwache Frankfurt:
zwei Herrenmenschen wollen auch was sagen
.
Man kann die “Frankfurter Montagsdemo” toll finden oder sich über sie ärgern. Man kann sich darüber wundern, daß es sie noch immer gibt oder sie schlicht ignorieren. Man kann sie vielleicht sogar für eine Art soziales Kunstprojekt halten, das in Konkurrenz zu John Cage’s Halberstädter Orgelkonzert (geplante Dauer: 639 Jahre) treten möchte - Orgelkonzerte gibt es ja auch gegenüber, in der Katharinenkirche.
Jedenfalls: es gibt sie, die Frankfurter Montagsdemo, und Nazis haben dort erfreulicherweise keinen leichten Stand.
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Karl Heinz Roth: “Wir müssen uns allen Ausgegrenzten zuwenden!”
Veröffentlicht April 2, 2007 Dokumente , Neonazis, Nazis 0 KommentareDie “Antikap”-Strategie der Nazis und der Faschismus in seiner aktuellen globalisierten Form müssen ernster genommen und im Zusammenhang gesehen werden. Dafür plädiert Karl Heinz Roth in einem soeben veröffentlichten Interview der “jungen Welt” (31.3.2007) Wir dokumentieren dieses Interview auch als Diskussionsbeitrag zum Verständnis der von den Nazis in den Mittelpunkt gerückten Sozialdemagogie in den Aufrufen für die bevorstehende Raunheim-Rüsselsheimer und Frankfurter Demonstration
(vgl. auch den Beitrag zur Sozialdemagogie der historischen NSDAP).
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