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	<title>Kommentare zu: Frankfurt, 20. Oktober - erste Bilanz</title>
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	<pubDate>Mon, 12 May 2008 15:40:16 +0000</pubDate>
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		<title>Von: hans christoph stoodt</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1182</link>
		<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 17:37:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Jonathan, danke für Deine Informationen. Allerdings handlte es sich bei den diesmal besonders auffällig gewordenen Schlägern der Polizei um die hessische 12. Bereitschaftspolizeieinheit aus Mainz-Kastel. Solidarische Grüße!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jonathan, danke für Deine Informationen. Allerdings handlte es sich bei den diesmal besonders auffällig gewordenen Schlägern der Polizei um die hessische 12. Bereitschaftspolizeieinheit aus Mainz-Kastel. Solidarische Grüße!</p>
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		<title>Von: jonathan</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1181</link>
		<dc:creator>jonathan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 16:59:12 +0000</pubDate>
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		<description>gruss aus tel aviv wie ich auf den fotos erkenen kann war das die berliner polizei hunderschaft 23. ich habe lange in frankfurt gelebt und bin 2004 nach berlin gezogen und von dort nach tel aviv. die berliner polizei der 23 und 24 hunderschaft ist rechtsextrem und sehr brutal in ihren vorgehen deshalb rate ich jeder person eine konfrotation mit diesen polizisten aus den weg zu gehen. ich habe in den letzten jahren in berlin szenen von dieser polizei einheit gesehen da wird einem nur schlecht. menschen wurden mit dem stock attakiert auf einer anti geloebnix demo, so brutal zugeschlagen, das der arm einer ca. 50 jaehrigen frau durchgebrochen war. 
leute die in der ersten reihe mit israel fahnen standen, die wurden ihnen entrissen und zerissen und ins gesicht mit sand handschuhen gehauen wurde, meist wird von der rot rot regierung versucht, diese einheiten an demonstrationen nicht teilnehmen zu lassen, was sich bei cdu bundeslaendern wohl rumgesprochen hat und sie immer haeufiger genau diese paramilitaerische  gruppe zum einsatz bringen
mit grüssen aus tel aviv</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gruss aus tel aviv wie ich auf den fotos erkenen kann war das die berliner polizei hunderschaft 23. ich habe lange in frankfurt gelebt und bin 2004 nach berlin gezogen und von dort nach tel aviv. die berliner polizei der 23 und 24 hunderschaft ist rechtsextrem und sehr brutal in ihren vorgehen deshalb rate ich jeder person eine konfrotation mit diesen polizisten aus den weg zu gehen. ich habe in den letzten jahren in berlin szenen von dieser polizei einheit gesehen da wird einem nur schlecht. menschen wurden mit dem stock attakiert auf einer anti geloebnix demo, so brutal zugeschlagen, das der arm einer ca. 50 jaehrigen frau durchgebrochen war.<br />
leute die in der ersten reihe mit israel fahnen standen, die wurden ihnen entrissen und zerissen und ins gesicht mit sand handschuhen gehauen wurde, meist wird von der rot rot regierung versucht, diese einheiten an demonstrationen nicht teilnehmen zu lassen, was sich bei cdu bundeslaendern wohl rumgesprochen hat und sie immer haeufiger genau diese paramilitaerische  gruppe zum einsatz bringen<br />
mit grüssen aus tel aviv</p>
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		<title>Von: antifaschist WI</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1165</link>
		<dc:creator>antifaschist WI</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 14:52:50 +0000</pubDate>
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		<description>top artikel junge welt eben

neue aktionsformen müssen her da stimme ich zu, auch eine stärkere einbindung der antifa gruppen in der region und eine stärkere mobilisierung wäre zu begrüßen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>top artikel junge welt eben</p>
<p>neue aktionsformen müssen her da stimme ich zu, auch eine stärkere einbindung der antifa gruppen in der region und eine stärkere mobilisierung wäre zu begrüßen</p>
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		<title>Von: hans christoph stoodt</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1164</link>
		<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 14:34:39 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, ich stimme dem völlig zu und in der Form, in dem es in der FAZ kreativ zitiert wurde, habe ich mich auch nicht geäußert. Das dürfte nach einigen Jahren unserer Arbeit auch wohl klar sein. Andererseits ist es aber auch durchaus sinnvoll, darüber nachzudenken, ob man jedesmal dieselbe von allen Seiten aus leicht schon vorher auszurechnende Strategie fahren muß. Dazu würde ich an deiner Stelle mal das folgende lesen und in Gedanken phantasievoll durchspielen: http://www.jungewelt.de/2007/06-02/015.php - und zwar nicht nur auf der Ebene der direkten Konfrontation, sondern auch politisch.
Und im Übrigen: eine möglichst breites Mobilisierungsevent  v o r  einer Nazidemo und unseren Gegenaktivitäten ersetzt diese natürlich nicht, das hat auch keiner gesagt. Sondern es gibt uns die Möglichkeit, offensiv unsere Vorstellung breit anzukündigen, für die teilnahme an unseren Aktionen zu werben und vergrößert außerdem auch useren politischen Spielraum während und nach der Demonstration. Denn dann, am Tag danach, wenn die Auseinandersetzung darum losgeht, was nun eigentlich geschehen ist, wird aus einem Erlebnis erst eine Erfahrung. Es liegt auch an uns, welche Art politischer Erfahrung das ist. Hier vergeuden wir noch immer viel Potential, das uns beim nächsten Ereignis dann fehlt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich stimme dem völlig zu und in der Form, in dem es in der FAZ kreativ zitiert wurde, habe ich mich auch nicht geäußert. Das dürfte nach einigen Jahren unserer Arbeit auch wohl klar sein. Andererseits ist es aber auch durchaus sinnvoll, darüber nachzudenken, ob man jedesmal dieselbe von allen Seiten aus leicht schon vorher auszurechnende Strategie fahren muß. Dazu würde ich an deiner Stelle mal das folgende lesen und in Gedanken phantasievoll durchspielen: <a href="http://www.jungewelt.de/2007/06-02/015.php" rel="nofollow">http://www.jungewelt.de/2007/06-02/015.php</a> - und zwar nicht nur auf der Ebene der direkten Konfrontation, sondern auch politisch.<br />
Und im Übrigen: eine möglichst breites Mobilisierungsevent  v o r  einer Nazidemo und unseren Gegenaktivitäten ersetzt diese natürlich nicht, das hat auch keiner gesagt. Sondern es gibt uns die Möglichkeit, offensiv unsere Vorstellung breit anzukündigen, für die teilnahme an unseren Aktionen zu werben und vergrößert außerdem auch useren politischen Spielraum während und nach der Demonstration. Denn dann, am Tag danach, wenn die Auseinandersetzung darum losgeht, was nun eigentlich geschehen ist, wird aus einem Erlebnis erst eine Erfahrung. Es liegt auch an uns, welche Art politischer Erfahrung das ist. Hier vergeuden wir noch immer viel Potential, das uns beim nächsten Ereignis dann fehlt&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hans-günther-patrik zind</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1162</link>
		<dc:creator>hans-günther-patrik zind</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 14:06:32 +0000</pubDate>
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		<description>"...Selbst bei der Anti-Nazi-Koordination herrschen mittlerweile Zweifel, ob die Strategie richtig ist. „So kann es nicht weitergehen“, sagt Pfarrer Stoodt. Man könne nicht bei jeder Demonstrationsankündigung der Rechtsextremen „die große Maschine“ anwerfen. Gefragt seien phantasievollere Aktionen, zum Beispiel ein gemeinsames Fest aller Nazi-Gegner auf dem Römerberg am Vorabend einer NPD-Demonstration..."
Auszug aus www.faz.net vom 24 X 07.

einen grösseren schwachsinn hab ich bisher seltenst gelesen. oder wollen wir uns zurückziehen und zukünftig am vorabend mit roth und fiedler zusammen singspiele veranstalten und polonaise tanzen ??????

ich werde weiterhin am ort des geschehens meinen protest äussern; und mit den staatlichen faschistenfreunde der polizei hab ich null mitleid wenn diese deswegen überstunden ableisten müssen.
NULL MITLEID !!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;Selbst bei der Anti-Nazi-Koordination herrschen mittlerweile Zweifel, ob die Strategie richtig ist. „So kann es nicht weitergehen“, sagt Pfarrer Stoodt. Man könne nicht bei jeder Demonstrationsankündigung der Rechtsextremen „die große Maschine“ anwerfen. Gefragt seien phantasievollere Aktionen, zum Beispiel ein gemeinsames Fest aller Nazi-Gegner auf dem Römerberg am Vorabend einer NPD-Demonstration&#8230;&#8221;<br />
Auszug aus <a href="http://www.faz.net" rel="nofollow">http://www.faz.net</a> vom 24 X 07.</p>
<p>einen grösseren schwachsinn hab ich bisher seltenst gelesen. oder wollen wir uns zurückziehen und zukünftig am vorabend mit roth und fiedler zusammen singspiele veranstalten und polonaise tanzen ??????</p>
<p>ich werde weiterhin am ort des geschehens meinen protest äussern; und mit den staatlichen faschistenfreunde der polizei hab ich null mitleid wenn diese deswegen überstunden ableisten müssen.<br />
NULL MITLEID !!!</p>
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	<item>
		<title>Von: Hans-Joachim Habermann</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1141</link>
		<dc:creator>Hans-Joachim Habermann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 12:39:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich selber war Betroffener eines Angriffs gegen "Vermummte": Ich stand nahe der Brotfabrik, beobachtete und fotografierte das Geschehen. Da stürmten völlig überraschend 3-4 Polizisten mit Helm und Schutzweste auf mich zu, stießen mich gegen den Zaun eines Grundstückes. Ich ging zu Boden und wurde von einem dieser Herren ins Gesäß getreten. Danach hob einer von ihnen meine Parteifahne (DIE LINKE.) vom Boden und zerbrach sie in drei Stücke über das Knie. Die Reste warf er auf die Erde. Von umstehenden Demonstranten wurde mir auf die Beine geholfen. Seit diesem Zeitpunkt habe ich starke Schmerzen im Oberschenkel.
Hans-Joachim Habermann
Mitglied des Ortsbeirat 3 (Frankfurt)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich selber war Betroffener eines Angriffs gegen &#8220;Vermummte&#8221;: Ich stand nahe der Brotfabrik, beobachtete und fotografierte das Geschehen. Da stürmten völlig überraschend 3-4 Polizisten mit Helm und Schutzweste auf mich zu, stießen mich gegen den Zaun eines Grundstückes. Ich ging zu Boden und wurde von einem dieser Herren ins Gesäß getreten. Danach hob einer von ihnen meine Parteifahne (DIE LINKE.) vom Boden und zerbrach sie in drei Stücke über das Knie. Die Reste warf er auf die Erde. Von umstehenden Demonstranten wurde mir auf die Beine geholfen. Seit diesem Zeitpunkt habe ich starke Schmerzen im Oberschenkel.<br />
Hans-Joachim Habermann<br />
Mitglied des Ortsbeirat 3 (Frankfurt)</p>
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	<item>
		<title>Von: hans christoph stoodt</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1138</link>
		<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 08:51:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das koennen wir so voll und ganz bestaetigen. Die Polizeiangaben ueber angebliche Angriffe von 25 Vermummten (damit soll man uns nach dem 7.7. sowieso ein fuer alle Mal in Ruhe lassen!) im Bereich von Alt-Hausen sind, wie ich bezeugen kann, erstunken und erlogen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das koennen wir so voll und ganz bestaetigen. Die Polizeiangaben ueber angebliche Angriffe von 25 Vermummten (damit soll man uns nach dem 7.7. sowieso ein fuer alle Mal in Ruhe lassen!) im Bereich von Alt-Hausen sind, wie ich bezeugen kann, erstunken und erlogen!</p>
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	<item>
		<title>Von: Frankfurt, 20. Oktober - erste Bilanz &#171; dokumentationsarchiv</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1137</link>
		<dc:creator>Frankfurt, 20. Oktober - erste Bilanz &#171; dokumentationsarchiv</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 08:23:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 20. Oktober - erste&#160;Bilanz    Posted Oktober 22, 2007    Frankfurt, 20. Oktober - erste Bilanz « Anti-Nazi-Koordination Frankfurt a.M. Eine erste Bilanz muß notwendigerweise unvollständig ausfallen und versteht sich als subjektiver [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 20. Oktober - erste&nbsp;Bilanz    Posted Oktober 22, 2007    Frankfurt, 20. Oktober - erste Bilanz « Anti-Nazi-Koordination Frankfurt a.M. Eine erste Bilanz muß notwendigerweise unvollständig ausfallen und versteht sich als subjektiver [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Wahl</title>
		<link>http://antinazi.wordpress.com/2007/10/21/frankfurt-20-oktober-erste-bilanz/#comment-1129</link>
		<dc:creator>Angelika Wahl</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 18:58:41 +0000</pubDate>
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		<description>Aus einem Artikel in der Jungen Welt, 21.10.:
....
Die Polizei hat wieder einmal die Straßen für die Faschisten freigemacht«, erregt sich Rosina Henning. Sie sei weder zum Demonstrationsort durchgekommen, noch später zur Arbeit, sagte die Bewohnerin des Frankfurter Stadtteils Westhausen am Samstag gegenüber jW. Auch der Direktkandidat der Partei Die Linke, Peter Gärtner, beklagte, dank der »Helfershelfer in Politik und Justiz« seien die Rechte von Tausenden Anwohnern mit Füßen getreten worden.

Nach Frankfurt am Main waren am vergangenen Samstag gerade 100 Neonazis gekommen, um gegen den geplanten Moscheeneubau zu protestieren. Dennoch hatten die rund 3000 eingesetzten Polizisten die halbe Stadt lahmgelegt. Mehr als 1500 Gegendemonstranten protestierten an verschiedenen Stellen der Stadt. Auch Oliver Nöll von der Partei Die Linke im Frankfurter Römer, berichtete, Polizisten hätten Antifaschisten gehindert, zur Kundgebung des Römerbergbündnisses zu gelangen. Studierenden, die mit lauter Musik die rechte Propaganda übertönen wollten, sei dies von der Polizei untersagt worden, so Nöll.

Das Demonstrationsrecht der Rechten wurde in Frankfurt aufwendig geschützt. Gegen die protestierende Anti-Nazi-Koordination ging man dagegen wenig zimperlich vor. 20 bis 30 Leute hätten an der Ecke Schloßstraße/Rödelheimer Straße friedlich demonstriert, schildert die Stadtverordnete Yildiz Köremezli-Erkiner (Die Linke). Plötzlich sei ein Polizist aufgetaucht und habe Personalien aufnehmen wollen. Die Versammlungsleiterin von der Anti-Nazi-Koordination, die IG-Metall-Funktionärin Katinka Poensgen, habe die Teilnehmer daraufhin darüber informiert, daß es bei einer angemeldeten Demonstration für eine Ausweiskontrolle keinen Grund gebe. Dann hörte Yildiz Köremezli-Erkiner wie der Polizist sagte: »Lassen Sie mal die kleine Hexe zu Ende reden, und dann machen wir Schluß«. Poensgen habe diesen Satz laut per Megaphon wiedergegeben. Danach sei ihr dasselbe entrissen worden. Sie sei eingekesselt, in den Demowagen geschubst und später mit Plastikhandschellen gefesselt worden. Ihre Brille sei dabei zu Bruch gegangen. Köremezli-Erkiner will zu diesem Vorfall eine Anfrage ans Stadtparlament richten. Seitens der Polizei wird behauptet, Poensgen sei »wegen Störung einer Amtshandlung« vorübergehend festgenommen worden. Bei der Feststellung ihrer Personalien habe sie Widerstand geleistet und einen Beamten gebissen. Daraufhin habe ein Polizist den Schlagstock gegen sie eingesetzt. Mehr als zehn Demonstranten wollen zum Vorfall Zeugenaussagen machen.
.....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einem Artikel in der Jungen Welt, 21.10.:<br />
&#8230;.<br />
Die Polizei hat wieder einmal die Straßen für die Faschisten freigemacht«, erregt sich Rosina Henning. Sie sei weder zum Demonstrationsort durchgekommen, noch später zur Arbeit, sagte die Bewohnerin des Frankfurter Stadtteils Westhausen am Samstag gegenüber jW. Auch der Direktkandidat der Partei Die Linke, Peter Gärtner, beklagte, dank der »Helfershelfer in Politik und Justiz« seien die Rechte von Tausenden Anwohnern mit Füßen getreten worden.</p>
<p>Nach Frankfurt am Main waren am vergangenen Samstag gerade 100 Neonazis gekommen, um gegen den geplanten Moscheeneubau zu protestieren. Dennoch hatten die rund 3000 eingesetzten Polizisten die halbe Stadt lahmgelegt. Mehr als 1500 Gegendemonstranten protestierten an verschiedenen Stellen der Stadt. Auch Oliver Nöll von der Partei Die Linke im Frankfurter Römer, berichtete, Polizisten hätten Antifaschisten gehindert, zur Kundgebung des Römerbergbündnisses zu gelangen. Studierenden, die mit lauter Musik die rechte Propaganda übertönen wollten, sei dies von der Polizei untersagt worden, so Nöll.</p>
<p>Das Demonstrationsrecht der Rechten wurde in Frankfurt aufwendig geschützt. Gegen die protestierende Anti-Nazi-Koordination ging man dagegen wenig zimperlich vor. 20 bis 30 Leute hätten an der Ecke Schloßstraße/Rödelheimer Straße friedlich demonstriert, schildert die Stadtverordnete Yildiz Köremezli-Erkiner (Die Linke). Plötzlich sei ein Polizist aufgetaucht und habe Personalien aufnehmen wollen. Die Versammlungsleiterin von der Anti-Nazi-Koordination, die IG-Metall-Funktionärin Katinka Poensgen, habe die Teilnehmer daraufhin darüber informiert, daß es bei einer angemeldeten Demonstration für eine Ausweiskontrolle keinen Grund gebe. Dann hörte Yildiz Köremezli-Erkiner wie der Polizist sagte: »Lassen Sie mal die kleine Hexe zu Ende reden, und dann machen wir Schluß«. Poensgen habe diesen Satz laut per Megaphon wiedergegeben. Danach sei ihr dasselbe entrissen worden. Sie sei eingekesselt, in den Demowagen geschubst und später mit Plastikhandschellen gefesselt worden. Ihre Brille sei dabei zu Bruch gegangen. Köremezli-Erkiner will zu diesem Vorfall eine Anfrage ans Stadtparlament richten. Seitens der Polizei wird behauptet, Poensgen sei »wegen Störung einer Amtshandlung« vorübergehend festgenommen worden. Bei der Feststellung ihrer Personalien habe sie Widerstand geleistet und einen Beamten gebissen. Daraufhin habe ein Polizist den Schlagstock gegen sie eingesetzt. Mehr als zehn Demonstranten wollen zum Vorfall Zeugenaussagen machen.<br />
&#8230;..</p>
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