NPD am 15. Dezember in Offenbach: jetzt also eine Demo statt einer Wahlveranstaltung?

Die NPD Hessen wird langsam hektisch: nachdem ein Wirt ihr nach Rücksprache mit einer Gruppe von AntifaschistInnen (und nicht etwa dem Staatsschutz, wie Jörg Krebs herumlügt) gestern erst einen bereits zugesagten Veranstaltungsraum wieder gekündigt hatte, will sie nun samt bundesweiter Führungsriege und 1 Sänger am selben Tag ab 14 Uhr eine Demo in OF durchführen. Die Zeit steht fest, der Ort bislang nicht. Als Treffpunkt wird der Ostbahnhof genannt, Demoroute in die Innenstadt. Offenbacher AntifaschistInnen mobilisieren bereits dagegen. Es soll angeblich auch Überlegungen geben, als Ersatzort für die Offenbacher Demo Frankfurt anzumelden. Informiert Euch hier und auf www.antifa-frankfurt.org über die neuesten Entwicklungen! Info aus dem Versammlungsrecht: eigentlich muß eine Versammlung 48 Stunden lang angemeldet sein, bevor sie beworben werden darf (§14 [1] Versammlungsgesetz)

Butzbach – Hoch-Weisel/Offenbach – Nachdem die Staatsschutzabteilung der Offenbacher Polizei den Wirt des Lokals, in dem die Wahlkampfauftaktveranstaltung der hessischen NPD stattfinden sollte, unter Druck setzte und dieser sich dem Druck beugte indem er den geschlossenen Mietvertrag rechtswidrig kündigte, meldete die hessische NPD nunmehr eine Demonstration gegen staatliche Wahlkampfbehinderung in Offenbach an.

Die Demonstration mit 2 Zwischenkundgebungen ist für Samstag, den 15. Dezember 2007 unter dem Motto: „Stoppt die Wahlkampfbehinderung – Meinungsfreiheit auch für Deutsche“ in Offenbach am Main anmeldet worden. Die Veranstaltung soll um 14.00 Uhr beginnen. Als Redner werden unter anderem der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt, der Generalsekretär Peter Marx sowie der Landesvorsitzende Marcel Wöll erwartet.

Marcel Wöll sagte wörtlich: „Wenn staatliche Apparate sich nun in den Wahlkampf einmischen und versuchen, die NPD an ihrer Arbeit zu hindern, ist dies ein klarer Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz der Parteien. Wir werden prüfen, ob wir gegen die Polizei rechtlich vorgehen können und ob man bei diesen Zuständen eventuell sogar die Wahl anfechten muß. So etwas hat mit Demokratie nichts zu tun, das Vorgehen mancher Sicherheitsbehörden erinnert mich eher an eine Bananenrepublik.“

Frankfurt, den 13.12.2007
Jörg Krebs, Pressesprecher des NPD-LV Hessen

4 Antworten zu „NPD am 15. Dezember in Offenbach: jetzt also eine Demo statt einer Wahlveranstaltung?“


  1. 1 Anna 14. Dezember 2007 um 13:53

    Sie haben die morgige Demonstration (von der SPD) genehmigt bekommen, das ist der letzte Stand der Dinge.
    Die Gegner treffen sich-welch Hohn-am Bieberer Berg.
    Es könnte auch ganz wirkungsvoll sein das Vorzimmer vom OB anzurufen und seinen Frust abzulassen (sich dabei am besten als Offenbacher Bürger ausgeben) sowie natürlich die Offenbachpost. Die Uhrzeit der Demo ist mir nicht bekannt.

  2. 2 Anna 14. Dezember 2007 um 13:59

    Die NPD trifft sich um 14 Uhr am Ostbahnhof, läuft dann in die Innenstadt und über den Marktplatz! zurück zum Ostbahnhof….

  3. 3 Der dicke Olaf 15. Dezember 2007 um 21:54

    Und Anna? Wo war jetzt „der Hohn“ die Gegenveranstaltung ausgerechnet an der Stelle beginnen zu lassen, der wie kein zweiter für den Offenbacher Kampf gegen den Faschismus steht?

    Ist halt Schade, dass immer wieder versucht wird den OFC in ein Licht des Sammelbeckens für Neonazis zu rücken. Die Fankultur der Offenbacher Kickers ist nicht minder bunt als der Haufen von Menschen, der es heute geschafft hat, die Nazibrut vor unserem Stadtkern zu stoppen.

    Der Anteil von Leuten, die regelmäßig am Berg zugegen sind, war heute wohl wesentlich höher, als der organisierter „Antifagruppen“, die es leider in den vergangenen Jahren geschafft haben, das Wort „Antifaschist“ negativ zu belegen.

    Heute war ein guter Tag für Offenbach und ich danke allen, die daran ihren Anteil hatten.

    Gruß Olaf

  4. 4 AUSLÄNDER OFFENBACH 16. Dezember 2007 um 00:09

    Wir alle AUSLÄNDER sind in Offenbach… Hier haben die Rechtsradikalen nichts zu suchen!!! Hier können die keine Demonstrationen führen! Wir gehören zu den Linken!!! Offenbach lebt unter sich friedlich und bleibt friedlich!!! KEIN ZUTRITT FÜR NAZIS !!!


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