Marcel Wöll: und noch ein Prozeß… diesmal wegen gefährlicher Körperverletzung / auch sein Verteidiger Dirk Waldschmidt (NPD) nun vor Gericht

Nun sind die “privaten Gründe” bekannt, aus denen Hessens Ex-Nazi-Chef zuletzt nicht mehr für den Landesvorsitz kandidierte: Marcel Wöll, ehemaliger NPD-Landesvorsitzender, steht demnächst nicht nur wegen Leugnung des Holocaust in einem Berufungsverfahren vor Gericht (Gießen, 25. Juni), wo ihm unter Umständen sechs Monate Haft ohne Bewährung drohen. Jetzt hat der Anmelder der im vergangenen Jahr mit immensen Polizeiaufwand geschützen antisemitischen Nazidemonstration (7. Juli 2007) demnächst auch noch in Koblenz einen Prozeß wegen gefährlicher Körperverletzung vor sich, weil er 2004 während einer Schlägerei anlässlich eines Grillfestes einen Mann drei Mal mit dem Messer in den Rücken gestochen und schwer verletzt haben soll. Sein Verteidiger in mehreren Verfahren, Dirk Waldschmidt, ebenfalls hoher NPD-Funktionär, ist ebenso angeklagt, weil er den Vater eines dieser Tat zunächst zu Unrecht Angeklagten und Verurteilten unter Druck gesetzt haben soll, sich nicht an die Behörden zu wenden und Wöll nicht der Tat zu bezichtigen. Ob die spätere, im Mai 2006 erfolgte Selbsttötung des Vaters dieses zu Unrecht Inhaftierten damit im Zusammenhang steht, ist bislang unklar. Weitere Informationen in einem Artikel auf pr-inside.com.

3 Antworten zu „Marcel Wöll: und noch ein Prozeß… diesmal wegen gefährlicher Körperverletzung / auch sein Verteidiger Dirk Waldschmidt (NPD) nun vor Gericht“


  1. 1 Antifa 13. Juni 2008 um 13:03

    Wie kann man denn an die Info kommen, wann das Verfahren gegen ihn in Wiesbaden stattfindet?

    [...]Während Wöll selbst – mit Blick auf das bevorstehende Verfahren in Wiesbaden – von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte[...]
    Quelle: Wiesbadener Kurier

    Wird wohl Landgericht sein…

  2. 2 Kurt 11. Juli 2008 um 11:49

    Dreck***
    @ Kurt
    Kommentare sollten schon mehr als ein Schimpfwort enthalten. Normalerweise werden derartige Kommentare gelöscht, diesen lassen wir mal stehen, um nochmals darauf hinzuweisen.


  1. 1 Schwere Vorwürfe gegen Ex-Vorsitzende « dokumentationsarchiv Trackback zu 12. Juni 2008 um 15:11

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