“Meinungsfreiheit”: Stadt Frankfurt gewährt der “Konservativ-subversiven Aktion” ein Forum

Auf einer Veranstaltung der Stadt Frankfurt am Main gewährten die Veranstalter einer Podiumsdiskussion u.a. mit Daniel Cohn-Bendit gestern der neu-rechten “konservativ-subversiven Aktion” für längere Zeit ein Forum für deren rassistische Positionen, zB. der per Megafon vorgetragenen Verteidigung von Thilo Sarrazin. Hierüber berichten erfreut und mit detaillierter Schilderung die Blogs “Politically Incorrect”, “Blaue Narzisse” und “Sezession”.
Offenbar hatten die städtischen Veranstalter wie auch die Stadtratsfraktion der “Grünen im Römer” die ihnen zugegangenen Warnungen nicht ernst genommen – oder hielten sie politisch für überflüssig.
So geht man also in Frankfurt offiziell mit den RassistInnen um Götz Kubitschek und Co. um.
Vermutlich hält man das dort für “Meinungsfreiheit”.
Warum dann nicht auch gleich für Nazis?
Wie man es besser macht und erfolgreich verhindert, daß solche Figuren ein Podium erhalten, hätte man sich, wenn man es denn politisch für nötig gehalten hätte,  bei den antifaschistischen AktivistInnen der Stadt anschauen können. Aber das war wohl nicht gewollt.

3 Antworten zu „“Meinungsfreiheit”: Stadt Frankfurt gewährt der “Konservativ-subversiven Aktion” ein Forum“


  1. 1 Andreas Trottnow 21. November 2009 um 08:38

    …muss man, denen, jenseits der selbstverständlich schützens- und verteidugungswerten Meinungsfreiheit, ein forum bieten, die, wenn sie denn die macht dazu hätte, ein ethnisch und politisch gesäubertes christliches abendland wollen? und die frankfurter grünen… dazu kann mensch ja schon alles bei Jutta D. nachlesen. und dann zulassen, dass der sozialdarwinist Sarrazin mal wieder als herold der meinungsfreiheit präsentiert wird? da es eine offiziöse veranstaltung der stadt Frankfurt war, sollte DIE LINKE im stadtparlament das unbedingt aufgreifen; mir fehlen einstweilen die worte ob dieses skandals…


  1. 1 ksa in Frankfurt: Linke ausgetrickst « Kein toter Fisch Trackback zu 20. November 2009 um 21:15
  2. 2 „Meinungsfreiheit“: Stadt Frankfurt gewährt der „Konservativ-subversiven Aktion“ ein Forum « dokumentationsarchiv Trackback zu 24. November 2009 um 15:47

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