„Ich erwarte von meiner Truppe Disziplin wie bei den Spartanern, den Römern oder bei der Waffen-SS“ …

… eine Aussage des Brigadegenerals a.D. der Bundeswehr und Kommandeurs der KSK-Truppen in Afghanistan, Reinhard Günzel, aus dem Jahre 1995. Er fügt stolz hinzu: „Das Selbstverständnis der deutschen Kommandotruppen hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg nicht geändert!“ (Belege vgl. unten).
2003 wurde dieser Offizier geschasst, nachdem er in der öffentlichen Auseinandersetzung um die antisemtische „Tätervolk“-Rede des CDU-Bundestagsabgeordneten, BKA-Beamten und Reserveoffiziers Martin Hohmann Partei ergriffen hatte. In ähnlicher Weise hatte der ehemalige Kommandeur der GSG 9, General a.D. Ulrich K. Wegener („Mogadischu-Held“) gemeinsam mit Günzel ein Buch veröffentlicht, in dem Spezialkräfte der Bundeswehr und der Bundespolizei als legitime Nachfolgerinnen von Spezialeinheiten der faschistischen Wehrmacht dargestellt wurden. Die Bundestagsfraktion der Linken hat deshalb eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet, deren lavierende und ausweichende Antwort in zusammengefasster Form aktuell in der Tageszeitung „junge Welt“ veröffentlicht wurde: Link.

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