Evangelische Kirche kritisiert Koch: „unanständiger und haarsträubender Anstandskatalog“

roland koch cduAm 19./20. Januar wollen NPD und REPs auf dem Römerberg Wahlkampfveranstaltungen machen. Ihr wichtigster derzeitiger Wahlkampfhelfer ist der hessische Ministerpräsident Roland Koch. Schon einmal, 1999, hatte Koch mit seiner „Doppelpass-Kampagne“ rassistische Stimmungen in der Bevölkerung in CDU-Stimmen bei einer Landtagswahl umzumünzen versucht – und Erfolg damit. Jetzt, angesichts schwacher Umfragewerte der CDU, zieht die hessische Staatskanzlei erneut die Karte der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus. Koch ernennt sich in seiner Verzweiflung ungebeten selbst zum „Sprecher der schweigenden Mehrheit“ und erntet begeisterte Zustimmung der NPD.

Die Anti-Nazi-Koordination hat in ihrem Aufruf zur Verhinderung der NPD- und REP-Kundgebungen auf dem Römerberg auf die Wechselwirkung der Neonazis und REPs mit Kochs Parolen 1999 hingewiesen – und auf die damals wie heute dazugehörige Rolle von Wolfgang Hübner (BFF – im Landtagswahlkampf Kandidat der „Freien Wähler“). Auch die Evangelische Kirche kritisiert nun Kochs Anstandskatalog ungewöhnlich deutlich für Wahlkampfzeiten als „unanständig und haarsträubend„.

NPD-Blog.info schlußfolgert: „Für die NPD ist bei der Wahl in Hessen sowieso nichts zu holen gewesen, nach Kochs neuer Attacke schon gar nicht mehr. Die Rechtsextremisten verfolgen aber eine Metapolitik, bei der es darum geht, völkische Ideen in der Gesellschaft zu verbreiten. Koch leistet dabei bestmögliche Hilfe. Ein Wahlsieg für Koch ist also auch ein Triumph für die NPD und alle Stammtisch-Rassisten.

Unsere Konsequenz: am 19. und 20. Januar auf dem Römerberg die Kundgebungen von REPs und NPD zu verhindern – das ist zugleich eine angemessene Antwort auf Koch!

Advertisements

Ein Gedanke zu “Evangelische Kirche kritisiert Koch: „unanständiger und haarsträubender Anstandskatalog“

  1. Vorzüglicher Beitrag von Hartmut Barth-Engelbarth zum Thema:

    „Hat Roland Koch in Wiesbaden nicht gesagt:
    Wer die Hand zum Hitlergruss erhebt, muss um seinen Aufenthalt fürchten?
    Hat er doch. Ich habs gehört!
    Oder hat er Faust gesagt?
    Was machen wir jetzt mit den Fäusten in der Nordkurve in der Commerzbank-Arena, was mit den Fans vom Bieberer Berg?
    Das gibt Probleme. Diese wöchentliche InländerRandale und was das kostet, das zahlen die Kickers nie. Alles zahlt der Steuerzahler!
    Alles auf unsre Kosten!

    Zeit dass der Koch die mal einkocht. äh, einlocht..

    Die NPD, sagt Roland, kann man nicht verbieten.
    Verständlich. Wo soll man sonst die V-Leute alle unterbringen. Jetzt will er Jung- und Altnazis ausweisen, wenn sie Mädchen Hakenkreuze auf die Arme schneiden, Schauspielensembles krankenhausreif zusammentreten, Gewerkschaftern mit Mord drohen, und wie in Halberstadt dem Publikum den Mittelfinger zeigen, weil sie polizeilich gedeckt, richterlich verschont und freigesprochen werden. Und da hat er sich aber öffentlich aufgeregt, dass da mit den Nazis Kuschelkurs gefahren würde!!! Wieso will er die denn jetzt ausweisen?
    Und vor allem wohin?
    Von Höchst nach Frankfurt? Von Kassel nach Darmstadt?
    Oder in die ExDDR ?

    Ab in die BootCamps!!! Och nö, lieber nich!

    Was man da so sieht, ähnelt das eher einer größerern Wehrsportübung und einem Vortrainung für die Schlägertrupps der NPD.und andrer Kameradschaften.
    Oder auch ein wenig den Ausbildungsmethoden von Sonneberg, wo die Spezialkräfte für Azuslandseinsätze ausgebildet wurden mit dem notwendigsten halt: etwas Folterkenntnisse, Scheinerschießungen, Vergewaltigungen und andere Kampfsportarten. Da wird der Jugend doch wieder ein Ziel gegeben- ein Lebenssinn!

    Seit wann und warum haben Nazis in Hessen eigentlich politisches Asyl?
    Oder hat er dazu nix gesagt, will er die etwa nicht ausweisen und meint, die dürfen bleiben, weil sie die rechte Gesinnung und arisches Blut in den Adern und nur Mal über die Stränge geschlagen haben.
    Aber wohin will er die denn abschieben.
    Franco lebt nicht mehr.
    Will er sie mit dem letzten Aufgebot mit dem Volkssturm zum Hindukusch oder in den Kosowo abschieben?

    Hat er nicht neulich erst ein Springerstiefelverbot gefordert ?
    Klar, hat er, hat er aber gleich wieder dementiert, weil sonst die Bundeswehr nicht mehr in die Schulen kommt und die Bereitschaftspolizei teilweise barfuß Dienstschieben müsste!

    Unfd die Springerstiefel seien eindeutig keine politische Demonstration von Gewaltbereitschaft.

    Irgendwie hab ich da aber doch meine Zweifel, als Altgedienter: also mit Kampfeinheiten in Birkenstock-Sandalen werden Auslandseinsätze doch zu einem hohen Gesundheitsrisiko für Einzelkämpfer. Auch Hundertschaften der Bereitschaftspolizei müssen auch schon Mal etwas Gewaltbereitschaft demonstrieren und das geht nun ganz und gar nicht mit Badelatschen.

    Ach so: in den USA, da gibts die Todesstrafe, die bootcamps und alles sonst, was sich der eiserne Roland so inniglich wünscht.
    Inklusive bewaffneter Einheiten auf den Schulhöfen .

    Und wie wir alle wissen, sind die Vereinigten Staaten von Amerika das friedlichste Land der Erde, da gibt es keine Amokläufer, da wird niemand totgeschlagen und wer es unbedingt nicht lassen kann, der wird ins Ausland geschickt. Mit der Armee oder als Privatsöldner.
    Da macht das Morden doch einen Sinn.
    Vielleicht sollte Roland Koch mit seinem früheren Aktentaschenträger Jung einen Vertrag schließen: in Hessen werden die gewaltbereiten Jungs eingekocht in BootCamps und die liefern dann der Bundeswehr den Nachschub, wenn die Verluste an den weltweiten AntiTerrorFriedensFronten es verlangen.

    Du bist Deutschland
    überall.

    So könnte man Koch zum Kanzler küren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s