Bockes Nachtgesang: ein Männertrio für Deutschland – Roland Koch (Bass), Udo Voigt (Counter), Klaus Beier (Laientenor)

Libretto einer Aufführung für 1 Bass, 1 Countertenor und 1 Laiensoffleur:

Roland Koch, Heldenbass, wotanhaft polternd:
ICH BIN DER AKZEPTIERTE SPRECHER EINER SCHWEIGENDEN MEHRHEIT VON DEUTSCHEN!.“
Udo Voigt, Countertenor, NPD, folgsam und eifrig, etwas lispelnd:
stimme der chweigenden mehrheit, stimme der chweigenden mehrheit, sti …

(Roland runzelt ratlos den Rand …)

neuer Ansatz bei Roland, hagenmäßig zornig und entschieden, eine Terz höher:
… „schwerkriminelle Jugendliche aus EU-Ländern sollen ausgewiesen werden!!!!
Klaus Beier, genannt „die Zunge“ (Laientenor), alberichartig katzbuckelnd aus der Kulisse:
Kriminelle Ausländer raus!, kriminelle Ausländer raus!, kriminelle Ausländer raus!

(Roland winkt huldvoll wie Karajan mit dem großen Zeh Richtung Beier… )

Alle gemeinsam, ergriffen, wenn auch an ihrem Ort und einander mißtrauisch beäugend:
von der Mahaas bis aan diie Mehemel ….

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Ein Gedanke zu “Bockes Nachtgesang: ein Männertrio für Deutschland – Roland Koch (Bass), Udo Voigt (Counter), Klaus Beier (Laientenor)

  1. So isses! Sich als Stimme einer schweigenden Mehrheit hinzustellen (woher weiß man eigentlich, was ein SCHWEIGENDER denkt?) – und später für nichts mehr verantwortlich gewesen sein zu wollen.

    Es sind erst wenige unrühmliche Jahre ins Land gegangen, da schwang sich der Oberführerkoch auf, ein besonders giftiges Wahlkampf-Menü zu kochen: Die Asylgesetzgebungsdebatte Anfang der 90er Jahre. Der Schmuddelkoch sicherte sich so seinen Ministerpräsidentenposten – und in Mölln und Lichtenhagen wurden Menschen verbrannt. Hätte man den Küchenchef der von ihm damals mit entfesselten Hexenjagd jedoch gefragt, ob er da nicht vielleicht einige mörderische Geister zu viel aus ihren dunklen Kellerlöchern hervorbeschworen hat, hätte sich wahrscheinlich kein bisschen Restgewissen bei ihm geregt.

    Und heute? Dem Rasenden Roland, diesem Irrwisch-Zündler, ist es offensichtlich wieder egal. Hauptsache Macht, Macht, Macht!

    Wünschen wir ihm, dass er eines Tages doch noch den Sinn des Wörtchens Moral versteht – und uns allen, dass er nicht wieder gewählt wird von der „schweigenden“ Mehrheit.

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