Wiesbaden: NPD läßt sich nicht blicken

Im Gegensatz zur Praxis in Frankfurt, wo die Polizei mit allen Mitteln NPD-Kundgebungen durchsetzt, verbietet die Stadt Wiesbaden regelmäßig NPD-Demonstrationen – völlig unabhängig vom Ausgang eventueller anschließender Prozesse. Das schafft Klarheit. Und es sorgt gleichzeitig nicht, wie manchmal befürchtet, für Demobilisierung in der städtischen Gesellschaft. Das neugegründete Wiesbadener Bündnis gegen Rechts berichtet über den gestrigen Tag, für den die NPD drei Wahlkundgegbungen angemeldet hatten:

„Wiesbadener Bündnis gegen Rechts: NPD-Auftritte durch gesellschaftlichen Widerstand verhindert
Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts wertet das Nicht-Auftauchen der NPD einen Tag vor der Landtagswahl in der hessischen Landeshauptstadt als Erfolg.
Über 120 Gegendemonstranten hatten sich am Samstagmittag zu einer Kundgebung gegen die neofaschistische NPD in Wiesbaden-Klarenthal eingefunden, obwohl sich bereits im Laufe der letzten Tage abgezeichnet hatte, dass sich die NPD wahrscheinlich nicht zeigen würde. Massiver gesellschaftlicher Widerstand an den jeweiligen Orten ihrer sogenannten „Hessen-Tour“ durch über 100 hessische Städte hatte dafür gesorgt, dass sie ihre Kundgebungen entweder vorzeitig abbrechen mussten oder wie jetzt in Wiesbaden zum angemeldeten Termin erst gar nicht erschienen sind – die Mobilisierung des Wiesbadener Bündnis gegen Rechts wird auch den Verantwortlichen bei der NPD nicht entgangen sein.“

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