Heimatschutz und „Pullover-Posse“ – ein Beitrag zur demokratischen Kleiderordnung

Für die Frankfurter Neue Presse (FNP) ist eben gerade Karneval – ups: Fassenacht heisst das hessisch-korrekt natürlich! Und da ist Verkleiden erlaubt, ja sogar Narrenpflicht. Aber nur dann.
Die demokratipolitisch nicht so ganz unwichtige Frage, wie es zu verstehen sein soll, daß der zivile, zum Zweck der demokratischen Kontrolle der Exekutive gewählte und, wie es schon öffentlich heißt, möglicherweise auch noch aus ganz anderen Gründen besonders gern Uniform tragende Stadtrat Volker Stein anlässlich eines wesentlich von ihm mitzuverantwortenden Naziauftritts auf dem Römerberg GegendemonstrantInnen seinen fesch-olivgrünen Bundeswehr-Pullover zur Schau stellt, ist für die FNP eine „Pullover-Posse„, die sie im Ernst mit dem in den letzten Monaten vieldiskutierten Thema der Militarisierung der zivilen Verwaltung irgendwie nicht in Verbindung bringen kann – Stichwort Heimatschutz, Mitverantwortlicher dort: Volker Stein (vgl. Heimatschutz.pdf). Dazu gibt es jetzt eine Antwort seitens eines der SprecherInnen der Anti-Nazi-Koordination.

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