Wegen „schwerer Vorwürfe gegen seine Person“ legt Wöll sein NPD-Kreistagsmandat nieder

Es ist ein Rückzug auf Raten, den der NPD-Nazi und „Bewährungsversager“ Marcel Wöll nun offenbar vollzieht. Wie der HR heute meldete, hat der EX-Landeschef der Hessen NPD sein Mandat im Wetterauer Kreistag mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

„Wöll habe seine Entscheidung in einem Schreiben, das am Montag im Kreistagsbüro eingegangen sei, „mit den schweren Vorwürfen gegen seine Person“ begründet. Das Landgericht Gießen hatte den 25-Jährigen Ende Juni in einem Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Haft verurteilt, weil er bei einer Kreistagssitzung den Holocaust geleugnet hatte. Zudem muss sich der NPD-Politiker in einem anderen Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung rechtfertigen.“
hr-online am 14.07.2008

Nachrücker von Wöll für die NPD im Kreistag soll der 22 Jahre alte Stefan Jagsch (stellvertretender Kreisvorsitzender der NPD) werden.

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