Skandal in Rödelheim: Nestbeschmutzer von „Zusammen e.V.“ wollen ohne Flagge und Hymne Fußball gucken!

Kaum kommt der Urlauber froh gestimmt nach Hause, erwartet ihn ein dicker Skandal, der mittlerweile heftige Wellen im Frankfurter Stadtteil Rödelheim schlägt. Dort hatte sich das Plenum des Stadtteilprojekts „Zusammen e.V.“ doch tatsächlich dazu verstiegen, beim gemeinsamen Fußball-EM-Finale-Schauen lieber ohne Flagge und Hymne auskommen zu wollen! Seither fliegen die Fetzen. Der bisher allgemein beliebte Verein wird nun zum Beispiel als „Dreck, der weggefegt werden muss“ bezeichnet. Eine Parteienkoalition aus SPD, CDU und GRÜNEN-Ablegern stellt sich gegen den Verein – wer erinnert sich da nicht daran, daß es genau dieselben Kräfte im zuständigen Ortsbeirat waren, die im letzten Sommer noch den Moscheebau in Hausen verhindern wollten? Hier die Details zum Rödelheimer Hymnen-Skandal.

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10 Gedanken zu “Skandal in Rödelheim: Nestbeschmutzer von „Zusammen e.V.“ wollen ohne Flagge und Hymne Fußball gucken!

  1. Selbst gut gestimmt durch die Praxis von „Zusammen ev“ gegenüber dem die deutschen Verhältnissedominierenden Nationalismus und seiner Symbolik kann ich bei wie gesagt situativ bestem Willen keine „allgemeine Beliebtheit“ dieses Vereins ausmachen, der sich im Nebenberuf leider durch konsequenteste Anbiederei an befreihungsnationalistisch verbrämten Anti-Semitismus (linksdeutsch: Anti-Zionismus) auszeichnet (siehe etwa die euphemistische Klassifikation der Hamas als sozialer Bewegung).
    Wobei ich mich ausdrücklich und selbstverständlich von Sprachbildern like “Dreck, der weggefegt werden muss” distanziere, „ohne Flagge und Hymne“ im obigem Text ist nach meiner Kenntnis allerdings zu konkretisieren zu „ohne deutsche Flagge und Hymne“.
    Was ja schon mal was ist, zumal es immer die richtige Fahne für den richtigen Zeitpunkt gibt, gelle?

  2. Ob deutsche Fußballnationalisten schwarz-rot-gold oder identitäre ultradeutsche den blau-weißen Lappen ihres imperialistischen Ersatznationalstaats schwenken löst bei mir ehrlich gesagt den gleichen Brechreiz aus…
    Aber was will man von alten Sinistra-Uschis anderes erwarten.

  3. liebe mrs adornix, liebe sinistra, liebe soft core antideutsche, liebe
    hard core antideutsche, liebe gruppe morgenthau, liebe leute die ihr euch nicht antideutsch nennt aber uneingeschränkt israel solidarisch seid,
    karl liebknecht und rosa luxenburg zu den kronzeugen antideutscher verblödung zu machen, qualifiziert euch alle für einen job bei der bildzeitung oder in einer werbeagentur oder bei der CDUCSUFDPSPDusw, wohin ihr auch alle (hoffentlich) nach eurem studium verschwinden werdet.eine genossin von mir hat mir mal erzählt (während eines persönlichen streits), das sie keine lust mehr hat mit mir zu diskutieren, sie hält mir jetzt nur noch mal den spiegel vor und will dann nie wieder privat etwas mit mir zu tun haben. also ich mach mir mal die gleiche mühe mit euch: der nationale mob hat angst vor überfremdung, euern rassismus verkauft ihr als islamkritik, eure liebe zu nationalen symbolen befriedigt ihr mit israel und usa fahnen, shirts, buttons usw.der nationale mob schwenkt deutschland fahnen, trägt deutschland shirts und buttons. der nationale mob schreibt menschen aus anderen ländern negative kollektive eigenschaften zu und dem „deutschen volk“ positive, ihr schreibt „den deutschen“ negative eigenschaften zu und anderen „völkern“ positive, ist das eigentlich genetisch bedingt, sind alle amerikaner, quasi von geburt an antifaschisten? sind alle in deutschland geborene menschen faschisten? der nationale mob lehnt den marxismus ab, ihr in eurer mehrheit auch, noch schlimmer allerdings ist, das ein teil von euch marx einfach umdichtet. der nationale mob diffamiert und bedroht menschen und gruppen, wenn sie nicht in sein weltbild passen, ihr diffamiert menschen die nicht eurer meinung sind, ihr veröffentlicht namen und bilder von antifaschisten, wenn sie nicht eurer meinung sind und wenn euch gar nichts mehr einfällt ist mensch wahlweise antisemit, eliminatorischer antisemit, linksdeutscher oder einfach faschist.
    zum abschluss entschuldigt bitte das ich nicht so geistreich formulieren kann wie der/die durchschnittliche antideutsche.eure germanistik abteilung wird auch ne menge fehler in meinem text ausmachen, es tut mir echt leid, dass ich nicht so einen hohen bildungsstandard erreicht habe wir ihr. und das obwohl ihr doch ständig zivilisatorische mindeststandards einfordert. zum ausgleich möchte ich euch zum abschluss noch einige echte brüller eines überzeugten steinzeitantiimperialisten kredenzen,damit ihr was zu lachen habt im stalingradraum (für die nächste ivi party und so): NIE WIEDER KRIEG, NIE WIEDER FASCHISMUS! HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT! DIE GRENZEN VERLAUFEN NICHT ZWISCHEN
    LÄNDERN, SONDERN ZWISCHEN OBEN UND UNTEN!

  4. identitäre ultradeutsche den blau-weißen Lappen ihres imperialistischen Ersatznationalstaats schwenken löst bei mir ehrlich gesagt den gleichen Brechreiz aus…

    Ich verstehe Deinen Gebrauch des Wortes identitär im angeführten Zitat nicht – zwischen „Deutsch-Sein“ und was (?) willst Du Identität behaupten?! Wobei es selbstverständlich anti-imperialistische Konsequenz hat, von Israel nur als Ersatznationalstaat reden zu wollen. Deine Kameraden tuen dies gemeinhin in allerlei Variationen des Terms „Gebilde“.
    Or are you just a soul whose intentions are good (blau-weißer Lappen, ultradeutsche, Ersatzstaat) – Du redest von Bayern?

  5. hui, sexismus gibt’s hier auch. solange alles „allseits beliebt“ bleibt, ist das ja auch kein problem.

  6. Lieber Jörg,
    in der Sache hast Du völlig Recht. Ich für meinen Teil lehne eine Fortsetzung der „Diskussion“ mit dem von Dir in Deinem statement zu Eingang genannten Spektrum aber ab. Ich habe sie jetzt lange genug geführt. Denn zusätzlich zu den von Dir genannten Gründen kommt es mir doch sehr bezeichnend vor, daß diese gesamte Gruppe sich auf diesem Blog ausschließlich zu ihrem Lieblingsthema äußert, während alles andere (die nationalistischen Angriffe auf Euch, die Angriffe von Nazis auf AntifaschistInnen) ihnen schlicht egal, jedenfalls keine Zeile wert ist. Unter solchen Bedingungen ist eine Debatte mit ihnen auf einem antifaschistischen Blog schlicht Zeitverschwendung.

  7. Lieber Hans Christoph,

    das Kunststück der Eingemeindung von Sinistra und Morgenthau in eine gesamte Gruppe müsstest Du jenseits von undifferenzierter Polemik mal anhand von Textbeispielen
    belegen… kirchengeschichtlich bebildert entspricht das Verhältnis in etwa der Speyerer Protestation ohne Westfälischen Anschlussfrieden.

    Ist die besagte euphemistische Klassifikation der Hamas als sozialer Bewegung (so in der Art NS-Winterhilfswerk?) durch die (ähem) „vordenkenden Organe“ des „zusammen ev“(labeln sich in bezeichnender Ratlosigkeit SOS) lediglich als Lieblingsthema paranoider soft cores abzutun?

    By the way: ihr veröffentlicht namen und bilder von antifaschistenwho ist „ihr“? Including mrs adornix?! Für diese Denunziation – jörg ocker – verlange ich von Dir umgehend eine Quelle einschliesslich Präzisierung oder eine Entschuldigung!

  8. Liebe Mrs Adornix, um Himmels willen, Du bist nicht mitgemeint!
    Deine Beiträge, bei allen Nadelstichen beiderseits, schätze ich sehr.
    Die übrige Frage des Who is Who – ich bitte Dich mir da abzunehmen, daß es mir einfach zu kompliziert und kraftraubend ist, da in allen Verästelungen, Windungen und Wendungen häresiologischer Art durchzusteigen. Das hat auch etwas mit der Ökonomie der Zeit zu tun. Und außerdem auch mit der Frage der Offenheit. Du weißt vom eigenen Lesen der verschiedenen mehr oder weniger grobianischen Fehden zur „antideutschen Frage“, wie oft ich da um direkte Auseinanderetzungen und Gepräche gebeten habe. Und zwar auch deshalb, weil die literarische Form des Bloggerkriegs meines Erachtens völlig ungeeignet ist, inhaltliche Klarheit und Differenz austragen und aushalten zu können, o h n e sich in anderen Fragen, etwa des Kampfes gegen Nazis, irreversibel voneinander abzugrenzen. Daß auf meine Bitten um direkte Kommunikation nie reagiert wurde, ja in einem Fall gar als „Obsession“ meinerseits karikiert wurde, zeigt mir, daß auf der anderen Seite aber das genau umgekehrte Interesse bestehen zu scheint: also letzen Endes inhaltlich nix klären, sich dafür aber heftig distanzieren. Daran habe ich persönlich und politisch aber keinerlei Interesse.
    Noch einmal also: Du gehörst definitiv in keiner Weise zu den Leuten, mit denen ich mich nicht mehr auseinandersetzen möchte.
    Beste Grüße!

  9. Lieber Hans-Christoph,

    ich verstehe nicht, warum du Mrs Adornix aus dem Umfeld herausnimmst, mit dem du die Diskussion eingestellt hast. Sie bedient sich in ihren Kommentaren exakt der gleichen Rhetorik und Argumentation, wie es bei Antideutschen (die es ja bekanntlich nur bei Bahamas gibt) üblich ist. Beispiel:
    …, der sich im Nebenberuf leider durch konsequenteste Anbiederei an befreihungsnationalistisch verbrämten Anti-Semitismus (linksdeutsch: Anti-Zionismus) auszeichnet (siehe etwa die euphemistische Klassifikation der Hamas als sozialer Bewegung).
    Typisch antideutsch daran:
    – es geht nicht um die Sache (Streit in Rödelheim)
    – wichtiger als der offene Nationalismus in Rödelheim ist der angebliche Antisemitimus von Zusammen eV. und damit die eindeutige Distanzierung von diesem Verein.
    – Beschimpfungen: „konsequenteste Anbiederei“
    – antizionismus = antisemitismus
    – antideutsche Begrifflichkeit: linksdeutsch
    – aus dem Zusammenhang gerissene, verfälschte Zitate (bezüglich der Hamas).

    SOS hat sich in keinster Weise mit der Hamas solidarisiert oder ihre Ziele verteidigt, sondern eine differenzierte Betrachtung und genauere Analyse der Verhältnisse vor Ort eingefordert. Wenn SOS schreibt, dass es sich in weiten Gebieten um die einzige Organisation handelt, die karitative Hilfe und Widerstand gegen die Besatzung leistet, dann ist das kein (positives) Werturteil über die Hamas, sondern die Feststellung einer Tatsache.

    Wenn du, Hans-Christoph, Mrs Adornix aus dem genannten Spektrum herausnehmen möchtest, dann vermute ich dahinter, dass mal wieder aufgrund persönlichen Bindungen über solche Meinungen und Äußerungen hinweggesehen werden. Das wäre das, was in den ehemals linken Zusammenhängen in Frankfurt dazu geführt hat, dass diese Ideologie mehr und mehr an Akzeptanz gefunden hat. Damit schießen wir uns selbst ins eigene Bein.

    Viele Grüße,

    Paul

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