„Pro Frankfurt“ und „Politically Incorrect“ hetzen gegen die Anti-Nazi-Koordination

Im Zusammenhang einer neuerlichen Verschärfung des Frankfurter Moscheebaustreits fällt die Koran-Expertin Dr. Hiltrud Schröter von der BürgerInneninitiative der Moscheebaugegner „pro Frankfurt“ völlig aus der Rolle und bezichtigt den Sprecher der Anti-Nazi-Koordination, Dr. Hans Christoph Stoodt, der „Lüge“ und „Intrige“. Auf dem rechten und islamfeindlichen Blog „Politically Incorrect“ wird er gar als „Hohepriester der Intoleranz“ bezeichnet. Diese Anwürfe auf bezeichnend niedrigem Niveau weist der Angegriffene zurück.
Zu den Fakten und Hintergründen:
Bereits im vergangenen Herbst war es bekanntlich zu heftigen Auseinandersetzungen um den Bau einer Moschee im Frankfurter Stadtteil Industriehof gekommen, den die islamische Hazrat-Fatima Gemeinde ordnungsgemäß beantragt hatte. Schon damals hatten Menschen, von denen mit Gründen vermutet werden kann, daß sie zum engeren AktivistInnenkreis der MoscheebaugegnerInnen-Initiative „Pro Frankfurt“ gehören, auch mit Gewalt gegen den Bau gedroht, so zB. der gerne anonym bleiben wollende Blogger „Hausener Bub„. Aus dem Bereich dieser sogenanten Bürgerinitiative wurde auch damals schon mit völlig haltlosen Beschuldigungen gegen die Anti-Nazi-Koordination gehetzt, womit allerdings nach der Drohung mit gerichtlichen Schritten alsbald wieder Schluß war.
Als vor kurzem bekannt wurde, daß nunmehr die Baugenehmigung für die Moschee erteilt wird, schlugen die Wellen der antiislamischen Empörung wieder hoch. Die evangelische Pfarrerin Ilona Klemens, Beauftragte des Dekanats Innenstadt – Ost für Interreligiöse Fragen, wurde auf „Politically Incorrect“ („News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte„) in inhaltlich und formal unmöglicher, stellenweise widerlich sexistischer Weise angegriffen, weil sie den Moscheebau begrüßte. Wer einmal ethnologische Studien über den Geisteszustand der sogenannten „Islamkritiker“ treiben möchte, dem seien überhaupt Ton, Stil, Form und Inhalt der Kommentare dieses Blogs sehr herzlich empfohlen, von denen sich auch der Blog-Betreiber, Stefan Herre,  solange nicht glaubwürdig distanzieren kann, solange er sie einfach unkommentiert auf seinem Blog beläßt.
Inzwischen hatte Frau Dr. Schröter, die Koran-Expertin und „Pro Frankfurt“-Aktivistin, eine Presserklärung verlautbart, in dem sie das nunmehr genehmigte Gotteshaus als „Mega-Moschee“ bezeichnete.
Auf diese angesichts der von jeder / jedem selbst in Augenschein zu nehmenden Größe des ausgewiesenen Bauplatzes völlig unsachliche und übertriebene Etikettierung, die sprachlich zudem unmittelbar an die NPD-Propaganda zu diesem Thema erinnert („Keine Groß-Moschee in Frankfurt-Hausen – Islamisten raus! NPD„)  sowie gegen die bereits benannten, stellenweise gewaltdrohenden Kommentare aus dem Umkreis von „pro Frankfurt“ wies Hans Christoph Stoodt vor wenigen Tagen in einem Leserbrief in der „Frankfurter Rundschau“ (Leserbrief 3 auf der angegeben Seite) hin. Dabei erinnerte er am Schluß seines Briefes aus aktuell leider gegebenem Anlass daran, daß es nicht ungefährlich ist, solche Gewaltdrohungen (Mollie machen heißt auch Mollies bauen!) zu ignorieren.

Hierauf nun reagiert Frau Dr. Schröter, die Koran-Expertin, in dem sie Stoodt der „Lüge“ bezichtigt. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage möge jede/r durch eigene Lektüre des FR-Leserbriefes und seine verkürzte Wiedergabe in Frau Dr. Schröters Erklärung überprüfen: da kann man nur mit Friedrich II. von Preußen, der bekanntlich Moscheebauten in seinem Reich befürwortete („alle Religionen seindt gleich und guht … und wenn Türken und Heiden kähmen und wollten das landt pöplieren, so wollen wir für sie Mosquen und Kirchen bauen“ [eigenhändiger Randvermerk von 1740 zu einem Bericht über das Bürgerrecht katholischer Untertanen, Faksimile der Urkunde in: Gestalt und Wandel des Reiches. Ein Bilderatlas zur deutschen Geschichte, hg. Hans Hagemeyer, Berlin 1944, S. 295]), empfehlen: „höher hängen!“ – damit jede/r die Seriosität Frau Dr. Schröters selber beurteilen kann.

Schießlich suggeriert Frau Dr. Schröter auch noch unter der Anschuldigung einer „Intrige„, die Anti-Nazi-Koordination und sogar Hans Christoph Stoodt persönlich hätten etwas mit der Homepage „PRO FRANKFURT für eine weltoffene, tolerante und multikulturelle Stadt“ zu tun (die übrigens schon länger im Internet zu sein scheint, als diejenige der Moscheebaugegner fast gleichen Namens – selbst auf dem Moscheebaugeger-Blog wird das zugegeben, wnn es in einer Diskussion etwas kleinlaut heißt: „Kann denen aber keiner verbieten, so eine Gruppe oder Homepage aufzumachen, zumal die Seite von denen anscheinend früher da war als unsere, hätte man drauf achten sollen.“)

Wir stellen zusammenfassend gegen die ohne weitere Belege vorgebrachten Anwürfe der bekannten Frankfurter Koran-Expertin fest: wer auch immer hinter der Homepage „PRO FRANKFURT für eine weltoffene, tolerante und multikulturelle Stadt“ steht – Hans Christoph Stoodt oder die Anti-Nazi-Koordination haben sie nicht erfunden oder veröffentlicht.
Und wer selber (fast) genau so redet wie die NPD, muß es sich gefallen lassen, darauf hingewiesen zu werden – „Mega-Moschee“ (Dr. Schröter)  oder „Großmoschee“ (NPD Frankfurt): beide Begriffe sind angesichts der eher bescheidenen Bauplanung groteske und offenkundig interessegeleitete Übertreibungen in antiislamischer Absicht, Begriffe, mit denen integrationsfeindliche und für Frankfurt durchaus gefährlich Stimmungen hervorgerufen werden sollen und bereits hervorgerufen worden sind.

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14 Gedanken zu “„Pro Frankfurt“ und „Politically Incorrect“ hetzen gegen die Anti-Nazi-Koordination

  1. soso, wer gegen islamisten ist, und gegen einen konservativen und politischen islam der eine integartion verhindert,ist also ein neonazi.
    seltsam, ich zähle mich als antifaschisten.
    anscheind haben sie nicht die geringste ahnung von den zusammenhängen zwischen islamismus, faschismus und NS.
    oder vielleicht hätte sie depp mal die kritische islamkonferenz besuchen sollen,anstatt ihr eine reaktionäre,frauenfeindliche und homophobe religion zu verteidigen.
    die antimperialistische linke ist verlogen und hat jeden anspruch auf antifaschismus verloren.
    http://www.ksta.de/html/artikel/1179501390701.shtml

  2. vielleicht sollte man am besten dich antimperialistischen faschistischen wicht anzeigen.
    schön,dass man jetzt weiß,wer du bist – ein niederträchtiger faschist.
    ich werde weitere informationen über sie verbreiten.

    gegen nazis, antimperialitisches faschisten und islamisten!

  3. wir lassen jetzt mal gegen unsere sonst übliche praxis kommentare der obigen „qualität“ eine zeitlang zu – manches muss einfach für die nachwelt erhalten bleiben, sonst glaubt es später keiner …

  4. Fred kann nicht zwischen Islamisten und anderen Moslems unterscheiden. Diese Unterscheidung ist aber historisch wie aktuell wichtig. Die Kollaboration des Mufti von Jerusalem und des reaktionären Teils der arabischen Nationalbewegung in Palästina mit dem NS, die sowohl in der ideologischen Nähe als auch im gemeinsamen Feind (Juden und Briten() ihre Ursache hatte, ist das eine. Deshalb den Islam insgesamt als faschistisch oder nationalsozialistisch anzusehen ist eine unzulässige Verallgemeinerung, die den Versacht weitergehender Ressentiments aufkommen läßt.
    Weswegen „Antifaschist“ Anzeige gegen Hans Christoph Stoodt stellen will, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Die Vorwürfe gegen die Hausener Bürgerinitiative scheinen mir gut belegt zu sein und von daher kann er einer solchen sehr ruhig entgegen sehen.
    Frau Schröter spricht auf ihrem Blog übrigens von einer „Heimatseite“ statt dem sosnt üblichen Begriff Homepage. „Heimatseiten“ statt Homepages gibt es sonst fast nur von Nazis, womit natürlich nur eine oberflächliche Gemeinsamkeit benannt ist, die für sich alleine genommen noch keine inhaltlichen Gemeinsamkeiten impliziert. Aber die gesamte Wortwahl der Bürgerinitiative verrät doch erhebliche Überscneidungen mit dem rechten Rand.

  5. Gemäß der kurzfristig angekündigten, christlichen Nächstenliebe in Sachen zensierte Kommentare, würde ich gerne ein paar Punkte ansprechen.

    1. Frau Dr. Hiltrud Schröter ist nicht Mitglied von „PRO FRANKFURT“, sondern der „Bürgerinititiave gegen den dritten Moscheebau“ (kurz „BI-Hausen“). Die Webseite der Bürgerinitiative trägt die URL „pro-frankfurt.org“ und ist damit in bester Gesellschaft mit „cityforum-profrankfurt.de“, der URL für die gleichnamige privatwirtschaftliche Initiative für Citymanagement der Stadt Frankfurt am Main.

    2. Es gibt keine rechtsextremen Mitglieder und kein „rechtsextremes Gedankengut“ bei der BI-Hausen. Davon haben sich mehrere hochrangige Politiker, unter anderen Frau Dr. Bernadette Weyland (CDU) anläßlich mehrfacher persönlicher Gespräche überzeugen können und diese Erkenntnis auch in Presseartikeln mehrfach wiedergegeben.

    3. Der Blogger „Hausener Bub, hat festen Widerstand angekündigt, aber keine Gewalt. Mit keiner Silbe hat er von Gewalt gesprochen. Widerstand bedeutet in erster Linie Protest, er kann auch kreativen Protest bedeuten. Die 68’er Luftballons lassen grüßen.

    4. Die BI-Hausen hat Herrn Stoodt letztes Jahr zu einem persönlichen Gespräch abseits anonymer Internetphänomene eingeladen. Anlaß war eine massive, deutschenfeindliche Plakataktion überzeugter Aktivisten aus dem linksextremen Dunstkreis in Hausen, von der selbstverständlich die ANK auch nichts wußte und diesbezüglich auch nicht evtl. vermittelnd helfen wollte. Herr Stoodt kam nicht, sondern hat wie ein pubertierender Vogel Strauß mit irgendwelchen Klagen bzw. Anzeigen gedroht. Sein Einsatz „für ein friedliches Zusammenleben aller Kulturen“ beschränkt sich auffallend häufig und höchstexklusiv auf nicht-deutsche Kulturen.

    5. Den wohl größten Polit-Blog Deutschlands, „Politically Incorrect“, als „rechten und islamfeindlichen Blog“ abzutun, ist schlicht töricht und wirkt hilflos. Vielmehr ist der Gründer des Blogs, Stefan Herre, mitnichten anonym, sondern er hat nach ernsten Morddrohungen aus dem Kreis friedlicher Zuwanderer entsprechende Maßnahmen ergriffen. Derzeit ist übrigens noch jemand aus dem „PI-Kreis“ notgedrungen samt Ehefrau mit Polizeischutz wegen polizeilich bestätigter Morddrohungen aus islamischen Zuwanderungskreisen unterwegs, namentlich Dr. Udo Ulfkotte (Akte-Islam).

    6. Angesichts solcher Morddrohungen und sonstigen Späße für freie Bürger eines freien Landes, die ihr selbstverständliches Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen wollen, überrascht schon die einseitige Parteinahme eines Herrn Stoodt, wie auch seiner willfährigen Mitstreiter. Wie immer man das Blatt auch wenden mag: Herr Stoodt und seine organisierten Tentakel stellen sich gegen deutsche Bürger, die nicht uneingeschränkt das Hohelied der multikulturellen Begeisterung singen, angesichts einer eindeutigen monokulturellen Entwicklung im kleinen Stadtteil Hausen.

  6. Sehr geehrter Herr Stoodt,

    „Selig sind die geistig Armen, denn das Himmelreich ist ihrer“!

    Überprüfen Sie bitte Ihre Argumentation, sie ist schlicht hirnrissig.

    Ich diskutiere gern, aber hat das mit Ihnen überhaupt irgendeinen Sinn ?

    Ihr Niveau, sehr gehrter Herr Stoodt, ist unter aller Kritik.

  7. „Hausener Bub“ –

    zunächst einmal zu Ihrem Punkt 4: ich nehme keine Einladungen zu Gesprächen mit Leuten an, deren Namen ich nicht einmal kenne.

    Jetzt aber zum wichtigsten Punkt dieser leider mit Ihnen zu führenden Auseinandersetzung. Sie behaupten hier tatsächlich, Sie hätten „mit keiner Silbe zur Gewalt“ aufgerufen. Das ist eine dicke und dreiste Lüge, die Sie offenbar im vermeintlichen Schutz der Anonymität begehen zu können meinen.

    Also, das sieht doch ganz danach aus, als ob der Hausener Bub mit einigen Kumpels bei Nacht und Nebel ein wenig “mit der Wurzelübrste beigeht”, wie meine Mama – Gott hab’ sie selig! – gesagt hat, wenn’s ans Großreinemachen ging. Es wird allerhöchste Zeit in Hausen eine Sau durchs Dorf zu treiben. Es müssen sich ein paar aufrechte Jungens – und dem Abendland treue Mädels – finden, die den Musels vor Ort zeigen, wer in Deutschland das Sagen hat. So eine Bürgerwehr für Europa wäre ein Akt der kulturellen Notwehr. Es reicht mit der verdammten Islamisierung unserer öffentlichen Räume. Es reicht wirklich!

    – das haben Sie doch im letzten Herbst geschrieben, oder, Hausener Bub?

    Womit außer einer Wurzelbürste sollen sich denn die „aufrechten Jungs“ und „dem Abendland treue Mädels“ in Ihrer Bürgerwehr denn „wehren“ (abgesehen davon, daß allein schon der Aufruf zur Bildung einer sog. Bürgerwehr entweder nur großmäulig oder aber eine Straftat ist (§129 StGB))? Knüppel? Pfefferspray? Klappspaten? Sonstiges? Sagen Sie das doch mal, wenn Sie schon öffentlich solche Vorschläge machen! Butter bei die Fische! Machen Sie aus Ihrem Herzen keine Mördergrube!

    Und Ihre Idee mit der Sau, die durchs Dorf getrieben werden soll, war ja im Duktus der rassistischen Diskussion seinerzeit ganz wörtlich als Maßnahme gegen die von Ihnen so genannten „Musels“ gemeint, für die, wie für Jüdinnen und Juden, das Schwein bekanntlich nun einmal rituell unrein ist.
    Ihre Ideen und Fantasien wurzeln wahrlich tief im braunen Teil des deutschen „Volksempfindens“.

    Interessant auch, was andere Blogger gleich Ihnen da so veröffentlichen. Kann man ja, wie auch Ihr obiges Zitat, nachlesen: https://antinazi.wordpress.com/2007/09/27/internet-aufruf-zum-bewaffneten-kampf-gegen-muslime-in-frankfurt-hausen/.

    Und nicht nur da. Sie, „Hausener Bub“, machen Leuten, die endlich mal handfest was gegen „Musels“ unternehmen wollen, Internet-öffentlich den Vorschlag, sich mal zu einer Tasse Kaffe zusammen zu setzen. Mit Ihrem Kameraden „Der Templer“ hatten Sie ja jüngst folgenden erhellenden Dialog:

    Der Templer: „Der Name EKD löst bei mir schon eine ganze Weile einen Würgereitz aus. Die sind doch nur ein Arm der SED/Grünen. Sie sind halt schon seit 500 Jahren Spalter. Also mal an unsere Frankfurter Widerstandskämpfer: Ist was geplant und wenn ja was?
    „Hausener Bub“: „Einfach eine E-Mail an redaktion@pro-frankfurt.org …und zu einer Tasse Kaffee vorbeikommen – dann gibt es Details.“ (Beides unter: http://www.pi-news.net/2008/07/die-evangelen-und-die-hausener-moschee/, Kommentare # 42 und #46).

    Was soll denn da verabredet werden? Worin bestehen die „Details“? Luftballons, wie Sie oben beschönigend behaupten? Oder auch wieder Schweineköpfe, -urin, -blut, wieder die Wurzelbürsten-Bürgerwehr der dem Abendland treuen Jungs und Mädels? Auf solche Ideen kann man schon kommen, denn all das taucht ja in den Dialogen auf, an denen Sie sich seit Monaten beteiligen, Sie „Hausener Bub“. Jede/r, der das hier von mir Geschriebene bezweifeln sollte, kann es per Google überprüfen. Und offenbar, Sie schreiben es ja selbst, haben Sie persönlich eine leitende Funktion in der Hausener Anti-Moscheebau-Initiative. Ein toller Verein ist das, wirklich!

    Sie sind im Übrigen ja auch als Anti-Antifa-Fotograf tätig, wie Sie selber bei anderer Gelegenheit schreiben und seither jede/r weiß. Nicht jede/r weiß, wo Ihre Fotos da so landen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt … Auch Ihr Duz-Freund namens „Der Templer“ hält sich auf demselben Blog in seinen Kommentaren nicht wirklich an Grenzen. Kann ebenfalls jeder nachlesen. Google genügt.
    (http://www.pi-news.net/2008/04/damit-sich-nicht-vermehrt-das-pack/; vgl. auch dort Kommentar # 66).

    „Hausener Bub“, und auch Sie, „Der Templer“: die erste Maßnahme zur Herstellung ernsthafter Formen einer zivilisierten Konfliktkultur abseits von Gewaltfantasien wäre mal, daß Sie Ihre Namen nennen.
    Tue ich ja auch.
    Warum verbergen Sie eigentlich Ihre Identitäten? Haben Sie in Ihrer Jugend nicht genug Indianer gespielt?

    Und es wäre auch fair – immerhin hat man ja am heutigen Tage auch schon versucht, meine Adresse und sonstige Kontaktdaten ins Internet zu setzen. Das war selbst „politically incorrect“ zu inkorrekt und der entsprechende Eintrag #63 auf der Seite http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http:/www.pi-news.net/2008/08/wie-ein-evang-pfarrer-islamkritiker-denunziert/ wurde wieder gelöscht..

    Sie, „Hausener Bub“ entblöden sich nicht, diesen Rest von Anstand kurz darauf wie folgt zu kommentieren:

    Nicht nur, daß in Frankfurt Pfarrerlein Stoodt bekannt ist wie ein streunender Hund, der sich mit höchst gewaltbereiter antifantös-migrantöser “Security” umgibt, nein – er höchstpersönlich hat die Veröffentlichung zahlloser Adressen zu verantworten. Sei es auf seinem Blog oder anderen Umtrieben im Internet.

    Dazu kann ich nur sagen: Sie sind ein aufgeblasener Lügner, „Hausener Bub“. An diesem Ihrem „Kommentar“ stimmt schlicht kein einziges Wort.

    Wenn Sie das anders sehen, lassen Sie uns das vor Gericht klären. Ich fordere Sie hiermit öffentlich dazu auf. Dann können wir auch gleich mal schauen, wie ein anderer Ihrer Kameraden namens „Major Max“ dazu kommt, mich unverschämterweise als „glühenden Antisemiten“ zu bezeichnen. Für mich als Person sowie als promovierten evangelischen Theologen und ordinierten Pfarrer ist das eine schwere Beleidigung.

    Zur Frage der von Ihnen lang und breit kolportierten Ereignisse anlässlich einer Reihe von Kurdendemonstration im Juli 1995 kann ich Ihnen nur sagen: FOCUS lügt. Es gab weder Waffen noch sonst etwas Illegales in St. Katharinen. Selbst die Frankfurter Polizei hat nie etwas anderes behauptet.

    Sondern es gab damals etwa 300 hungerstreikende kurdische Menschen im strömenden Regen ohne Zelt vor der Kirchentür, die gegen die menschenrechtsfeindlichen Machenschaften der türkischen Regierung in Kurdistan protestierten.

    Sie hätten Sie sicher dort stehen lassen. Ich habe, und das unterscheidet mich von Ihnen, sie ins Trockene geholt und in der Kirche übernachten lassen – in Absprache mit Pröpstin und Kirchenvorstand. Am nächsten Tag haben dieselben Menschen am Sonntagsgottesdienst und anschließend an einer Diskussion mit der Gemeinde teilgenommen. Sie können das nicht wissen, weil Sie ja, wie Sie andernorts schreiben, schon seit langem die Kirche nicht mehr aufsuchen. Aber so war es. Es gibt noch genug Zeugen in Frankfurt dafür. Sie reden einfach verleumderischen Unsinn. Daß es vier Tage später dann einen, wie ich noch heute finde, völlig unverhältnismäßigen und brutalen Polizeieinsatz gegen die inzwischen in einem Zelt vor der Kirche lebenden Kurden gab (dort sollen nach Auskunft der Polizei dann auch Waffen gefunden worden sein, ohne daß jemals substantiiert oder vorgelegt wurde, welche denn), das hatte übrigens nicht zuletzt auch das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt mit zu verantworten, die dieses gesamte Veranstaltung ohne jegliche Rücksprache mit den Anrainern an der Hauptwache, also auch mir als damaligem Pfarrer für Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen, genehmigt hatte. Ich war in den Tagen und Nächten davor an vielen Verhandlungen zwischen Polizei und Hungestreikenden beteiligt und weiß deshalb sehr genau, wovon ich da rede.

    Sie nicht, „Hausener Bub.“ Sie zitieren bloß. Und zwar Unsinn.

    Ich weiß nicht, was die von Ihnen bemühte Frau Dr. Weylandt oder Boris Rhein oder auch Volker Stein sagen würden, wenn man sie mal öffentlich fragte, was sie zu einer kleinen Blütenlese der schmutzigen Unanständigkeiten sagen, die Sie als „Hausener Bub“ und Ihre Gesinnungskameraden fast alltäglich im Internet absondern – pseudonym natürlich! Immer hübsch im Schutz eines klangvollen Namens wie „Der Templer“, „Karl Martell“, „Dietrich von Bern“, „Major Max“ – oder halt auch „Hausener Bub“. (Ich frage mich, nebenbei gesagt, schon, was solche Namen über die Persönlichkeit derjenigen aussagen, die sie sich zulegen. Wagen Sie es doch, Ihre Pseudonyme zu lüften! Wenn Sie schon für die Homepage von Pro Frankfurt zuständig sind, „Hausener Bub“, dann können Sie ja auch sagen, wie Sie wirklich heißen, oder?). Den von Ihnen oben genannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Frankfurt wären, nehme ich an, Leute, die sich äußern wie Sie und sich dabei noch benehmen, als wären Sie gerade verkleidet auf dem Mittelaltermarkt, dem Hessenpark oder dem Fantasialand unterwegs, zweifellos sehr peinlich – auch wenn sie möglicherweise im Einen oder Anderen ähnlich denken, wie Sie.

    Und was es bedeutet, wenn Frau Dr. Schröter von „Heimatseite“ anstatt von Homepage spricht – die pure Lebenserfahrung beantwortet jedenfalls mir das an sich klar und deutlich. Meinen Sie, mit solchen Äußerungen könne man in dieser Stadt ernsthaft politische Mehrheiten gewinnen?

    Dr. Hans Christoph Stoodt

  8. @ Herr Kerssebaum,

    vielen Dank für Ihren profunden Diskussionsbeitrag. Die von Ihnen zitierte Verheißung der Bergpredigt, auf die ich mich, da Sie sie mir zusprechen, gern auch verlassen will, lautet allerdings richtig: „Selig sind, die da geistlich arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich“ (Matthäus 5,3). „Geistlich“ – nicht „geistig“. Das ist in der Sprache der Bibel ein gewichtiger Unterschied.

  9. Herrlich, der ganze faschistoide Bürgermob der Hausener Bürgerinititaive und PI hat Schaum vorm Mund und der Hausener Bub heult rum.
    Geht doch einfach in die USA wenn es euch hier nicht passt. Und nehmt eure antideutschen Brüder im Geiste gleich mit.

  10. >Und nehmt eure antideutschen Brüder im Geiste gleich mit.

    „Horst“,

    auch wenn im Befreiungskrieg die allgemein übliche Schreibung der Wörter gemeinhin beständiges Gegenstand des Kampfes ist & bleibt, möchte ich Dich nicht ohne eine gewisse Erheiterung darauf hinweisen, dass im linken Flügel der befreiungsnationalistischen Szene „Antideutsch“ für den pejorativen Gebrauch noch mit großem „A“, quasi als Eigenname zu schreiben ist. Denn wer von „antideutschen Brüder[n]“ sozusagen ungebrochen abwertend reden will, outet sich als… „Horst“ eben.

    always antideutsch,
    mrs adornix.

  11. oh „mrs.adornix“ die auch träger eines schnöden deutschen vornamens ist, sich aber aus gründen der steigerung des eigenen selbstwertgefühls posenderweise mit einer verniedlichung ihres idols als pseudonym schmückt geilt sich an annern leuts vornamen und rechtschreibung auf.
    mehr hast du nicht drauf schatzi?

  12. Sehr geehrter Herr Stoodt, unterschätzen die nicht die demokratische Gegenbewegung gegen den Polit-Islam. Wie Sie sicherlich nicht wissen bewegt sich der Vorsitzende der nächsten Moschee evtl. im Politislam-Dunstkreis. So inseriert er zum Beispiel auf Muslim-Markt. Einer vom VS beobachten Seite.
    Frankfurt a.M.


    Solche Anzeigen kosten meines Wissens nach Geld. Sollten irgendwelche Gelder von Herr Ünal Kaymakci geflossen sein arbeiten Sie Herr Stoodt
    mit einem Unterstützer einer menschen verachtenden Polit-Islam-Sekte zusammen.
    Ich bin mir sicher, dass Sie in der Lage sind den VS-Bericht zu lesen. Deshalb erspare ich mir einen Auszug.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jens Demel
    jens1d@arcor.de

  13. @Hunter,

    auf dieser Seite wird es Ihnen nicht gelingen, Menschen mit Name und Adresse zu denunzieren, wie Sie es gerade versucht haben. Ich habe deshalb die von Ihnen hier angegeben Daten zu Herrn K. aus Ihrem Kommentar gelöscht.

    Im übrigen unterschätze ich gar nichts. Ich bin vielmehr der Auffassung, daß die von Ihnen beschönigend als „demokratische Gegenbewegung gegen den Politislam“ bezeichnete Strömung neben organisierten Nazis und der „Neuen Rechten“ eine deutlich rechtspopulistische und rassistische dritte Säule des derzeitigen Rechtsextremismus ist, eine Säule, die mit den beiden anderen durch ein enges Netzwerk persönlicher und politischer Kontakte verbunden ist. Das werden wir auch weiterhin laut und deutlich sagen, die Kontaktpersonen veröffentlichen und auch dementsprechend handeln. Wer vom VS, der bekanntlich gerade nach Aussagen Ihnen nahestehender Politiker faktisch die Lebensversicherung der NPD darstellt, beobachtet wird, ist deshalb noch lange nicht ein Problem für die Demokratie in ihrer hiesigen, deutlich erweiterungsbedürftigen Ausformung.
    Ihre versteckten Drohungen können Sie sich im Übrigen sparen.
    Ich nehme sie nicht ernst, registriere sie aber sehr genau.

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