Zum Treffen des schwarzbraunen Netzwerks in Köln, 20. September

Eine jüngst erschienene Broschüre „Köln ganz rechts. Die extreme Rechte und die Braunzone in Köln“ vermittelt anschaulich die weitreichenden Querverbindungen von offenen Nazis rund um die NPD, der Neuen Rechten und der Islamhasser-Front im Umfeld von „pro Köln“, „pro NRW“, „Bürgerbewegung Pax Europa“, „Politically Incorrect“, in Frankfurt: Bürgerinitiative Hausen und Hiltrud Schröter etc., deren gemeinsamer Auftritt am 20. September von unterschiedlichen Bündnissen gemeinsam verhindert werden soll. Aus einem jW – Artikel über die Broschüre:

Braune Domstadt
Eine Broschüre aus Köln über Rechtsextreme

Von Markus Bernhardt

Anläßlich der zunehmenden Aktivitäten neofaschistischer und rechtsextremer Gruppen und Parteien in Köln hat der Jugendclub Courage kürzlich eine Broschüre mit dem Titel »Köln ganz rechts – Die extreme Rechte und die Braunzone in Köln« veröffentlicht. Die maßgeblich von Jugendlichen und Schülern verfaßte Broschüre bietet eine umfassende Darstellung der in der Domstadt aktiven rechten Szene mit NPD, Republikanern, Deutscher Volksunion (DVU), aber auch marginalen Parteien wie der »Christlichen Mitte« (CM) und der Partei Bilbeltreuer Christen (PBC). Auch die Kölner »Burschenschaft Germania«, rechte Publizisten, die türkischen »Grauen Wölfe« und die militanten Neonazis aus den Reihen der »Autonomen Nationalisten« und der »Kameradschaft Köln« werden einer genaueren Betrachtung unterzogen.

Den größten Platz nimmt jedoch die selbsternannte »Bürgerbewegung PRO Köln« ein, die seit der letzten nordrhein-westfälischen Kommunalwahl 2004 in Fraktionsstärke im Rat der Stadt und in allen Bezirksvertretungen sitzt. In der Broschüre wird die Entstehungsgeschichte der rechtsextremen »Bürgerbewegung« beleuchtet, die bemüht ist, sich ein bürgerliches Antlitz zu verleihen. Ein eigenes Kapitel widmet sich zudem der Jugendarbeit von »PRO Köln« und der Ausweitung der Gruppierung in Nordrhein-Westfalen unter dem Label »PRO NRW«. Zudem wird das bisherige politische Wirken der »PRO Köln«-Funktionäre vorgestellt. Zu nennen wären hier der frühere rechtsextreme Multifunktionär und jetzige Geschäftsführer der Stadtratsfraktion Manfred Rouhs, der Rechtsanwalt Markus Beisicht (früher Deutsche Liga für Volk und Heimat) und Judith Wolter, die 2002 ein Grußwort auf dem Bundeskongreß der NPD-Jugendorganisation »Junge Nationaldemokraten« gehalten hat. Auch liefert die vorliegende Broschüre Hintergrundwissen zu den islamophoben Kampagnen der Rechtsextremen und dem für den 19. und 20. September in Köln geplanten »Antiislamisierungskongreß« der Partei. Ergänzt wird die Broschüre, die ein Grußwort des ehemaligen Edelweißpiraten Fritz Theilen enthält, mit einem Kapitel zu Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus.

Köln ganz rechts. Die extreme Rechte und die Braunzone in Köln. Jugenclub Courage, Köln 2008, 64 Seiten, kostenlos. Bezug: Jugendclub Courage e. V., Steinbergerstr. 40, 50733 Köln. Tel.: 0221/520936, E-Mail: jc-courage@netcologne.de, jc-courage.de

Advertisements

5 Gedanken zu “Zum Treffen des schwarzbraunen Netzwerks in Köln, 20. September

  1. Hallihallo !

    Also auch durch Wiederholungen werden Unwahrheiten nicht wahrer…

    Die Bürgerinitiative Hausen tagt anläßlich des Andrangs neuer Mitglieder hier in Frankfurt. Pfarrer Stoodt ist herzlich eingeladen ! Zum Zeitpunkt der Veranstaltung in Köln kann also nicht wirklich jemand von der BI-Hausen in Köln sein – was auch niemals geplant war. Es bringt also nichts, wenn sich in diesem verwaisten Blog hier irgendwelche Träumer den Blutdruck künstlich in die Höhe treiben.

    In diesem Sinne schließe ich mit einem Zitat eines pfiffigen jüdischen Mitbürgers:

    http://www.henryk-broder.de/html/tb_slobo.html

    Nun rekrutiert sich die organisierte deutsche Antifa ohnehin aus Leuten, die zu spät geboren wurden, um bei der SS oder SA mitmachen zu können. Doch statt die Gnade der späten Geburt zu genießen, ziehen sie sich Bomberjacken an und demonstrieren gegen den “Faschismus,” um wenigstens so dem Gegenstand ihrer unerfüllten Sehnsucht näher zu kommen. Besser ein zertrümmertes Hakenkreuz als Aufnäher auf dem Ärmel als gar keins.

  2. Herr „Irdink“, aha. Und diese Ihre Ansicht tun Sie uns exakt von dem gleichen IP-Nummernblock kund, unter der ansonsten der Erfinder der berühmten Hausener „Wurzelbürsten-Bürgerwehr für das Abendland“ namens „Hausener Bub“ bloggt.
    Es mag ja sein, daß jemand, aus welchen Gründen auch immer, pseudonym bloggt. Sie aber suchen sich ja schon Pseudonyme für Ihr Pseudonym! Das spricht für Ihren großen persönlichen Mut sowie für die tiefe Überzeugung, mit der Sie Ihre Positionen vertreten!
    Im Übrigen, Hausener Bub: höchste Zeit, daß Sie wieder Ihre Kellnerjacke bürsten … ;-)

  3. Jetzt habe ich mal wieder eine andere IP, wenn’s genehm ist.

    Antifa-Leuten gegenüber kann man in einer Debatte nicht persönlich auftreten, es sei denn man ist wirklich ein Nazi oder sadomasochistisch veranlagt.

    Würde es mir etwas anderes bringen als angedrohte Schläge und Terror von „AktivistInnen“, wenn ich meine wahre Identität offenbare ? Ist es nicht so, wenn man es mit „modernen Anständigen“ zu tun hat, die keiner differenzierten Argumentation mehr zugänglich sind ?

    Ich lehne Gewalt in jeder Form ab, deshalb setze ich mich ihr auch nur widerwillig aus.

    Ansonsten ist Großbritannien ein prima Land für angeblich intelligente und wegweisende AktivistInnen sowie evangelische Pfarrer, was einem aktuellen Artikel der „Londoner Times“, eine durchaus ernstzunehmende Publikation, zu entnehmen ist:

    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/crime/article4749183.ece

    ISLAMIC law has been officially adopted in Britain, with sharia courts given powers to rule on Muslim civil cases.

    The government has quietly sanctioned the powers for sharia judges to rule on cases ranging from divorce and financial disputes to those involving domestic violence.

    Rulings issued by a network of five sharia courts are enforceable with the full power of the judicial system, through the county courts or High Court.

    Previously, the rulings of sharia courts in Britain could not be enforced, and depended on voluntary compliance among Muslims.

    It has now emerged that sharia courts with these powers have been set up in London, Birmingham, Bradford and Manchester with the network’s headquarters in Nuneaton, Warwickshire. Two more courts are being planned for Glasgow and Edinburgh.

  4. „Hans Nebel“, „Achmed Irdink“, „Hausener Bub“: Ihre Pseudoidentitäten wechseln, nur Ihr Beruf steht fest: Kellner im Türkischen Volkshaus …,

    wer anderen mit der Bürgerwehr der „aufrechten deutschen Jungs und dem Abendland treuen Mädels“ droht wie Sie es im vergangenen Herbst persönlich getan haben, sollte selber nicht so zimperlich sein.
    Wer Muslimen mit der „Wurzelbürste“, Schweineköpfen und ähnlichen Utensilien zu kommen droht, zeigt gerne mit anklagendem Zeigefinger auf die Scharia.
    Wer, wie auf „Politically Incorrect“ nachlesbar, das den NS relativierend beschönigende Frauenbild von Eva Herman bejubelt, greint gerne öffentlich über die Unterdrückung islamischer Frauen.
    Wer selber das christlich-fundamentalistische Weltbild von Thüringens Ministerpräsident Althaus (CDU) verteidigt und am liebsten Schulkinder mit antiwissenschaftlichem „Kreationismus“ indoktrinieren möchte (siehe ebenfalls „Politically Incorrect“), erhebt sich gerne turmhoch über den „Fundamentalismus“ der Anderen, derzeit: der Muslime.
    „Ideologie“, „totalitär“, im Zweifelsfall: „Terror“ usw. ist für solche Leute immer nur das Denken der Anderen, wenn sie sich aus politischen Gründen nicht ernsthaft damit auseinandersetzen möchten – oder können.
    Das ist in sich so widersprüchlich, wie Ihre Namen vielerlei sind.

    Und nach alledem faseln Sie dann etwas von „differenzierter Argumentation“. „Differenziert“, Sie argumentative Wurzelbürste, heißt nicht „beliebig“. Und schon gar nicht rassistisch!

  5. PS.: Und, „Hausener Bub“, Sie Oberkellner, wo waren Sie eigentlich gestern? Wollten Sie nicht schon bei der letzten Sitzung der Anti-Nazi-Koordination mit ein paar „kemaliststischen Freunden“ im Türkischen Volkshaus die Möbel gerade ziehen? Hatten Sie doch Ihrem Freund „Der Templer“ gegenüber großartig angekündigt, wofür Ihnen dann bewundernd „Mut“ bescheinigt wurde … Na ja.

    Und nur damit alle Sachkundigen hier einen schönen Einblick in Ihre Wahrheitsliebe gewinnen können: die Demonstration des nun wirklich keiner Fliege etwas zuleide tunden Frankfurter Römerbergbündnis, bestehend aus Jüdischer Gemeinde, Evangelischer und Katholischer Kirche, Frankfurter Jugendring und DGB, gegen die NPD am 20.1.2007 – die NPD hatte damals so ähnlich wie Sie „Gegen die Islamisierung unserer Heimat“ demonstrieren wollen – kommentieren Sie auf „Politically Incorrect“ heute (16. September) wie folgt:

    Letztes Jahr hat OB Petra Roth (CDU) anläßlich der NPD-Demo in Frankfurt-Hausen genau denselben Ratschlag erteilt (nämlich, die Rolläden herabzulassen, d. Red – eine glatte Lüge, von solchen Ratschlägen war nie die Rede …).
    Allerdings war es so, daß sowieso kein NPD’ler von der Polizei auch nur in die Nähe von Häusern und Rolläden gelassen wurde und im Endeffekt haben die Hausener die Rolläden dann heruntergelassen, als OB Roth Hand in Hand mit einem Moscheebauvertreter und seinen Jüngern und anschließend Antifa-Horden brandschatzend durch Hausen marschiert sind.
    (http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.pi-news.net/2008/09/schrammas-appell-fenster-zu-rollaeden-runter/#comments, Kommentar #25)

    Wie bitte? Sie bezichtigen Petra Roth, „brandschatzend durch Hausen“ gezogen zu sein? Sind Sie noch bei Sinnen? Dieser schöne Text aus Ihrer Tatstatur zeigt jedem, der damals auf der Straße war, ziemlich genau, was Sie sind: ein Lügner. Denn von irgendwelchen „brandschatzenden Antifa-Horden“ in Hausen konnte wahrlich keinerlei Rede sein. Allenfalls von einer wildgewordenen Polizeieinheit (Name und Adresse wohlbkannt), die eine offizielle Kundgebungsanmelderin der Anti-Nazi-Koordination angriff, beleidigte und mißhandelte. Der Polizeipräsident hat sich übrigens anschließend bei der Angegriffenen telefonisch entschuldigt. Das Verfahren gegen die beteiligten Beamten läuft. Soviel zu den von Ihnen erfundenen „brandschatzenden Antifas„. Sie brillieren hier nicht zum ersten Mal mit erfundenen, aber genau darum für Ihren Geisteszustand umso aussagekräftigeren deftigen Gewaltphantasien.

    Aber von einem Bürgerwehr-gründenden „Kellner“ mit Wurzelbürste, der noch nicht einmal selber weiß, wie er heißt, kann man wohl kaum erwarten, daß er die Wahrheit sagt. Ach – da fällt mir ein: heißen Sie nicht auch bei Gelegenheit „Tilo Weinrich“ und schreiben unter diesem falschen, weil nirgendwo existierenden Namen als frei erfundenenes „EX-CDU-Mitglied“ Leserbriefe in der FR? Oder ist das einer Ihrer Gesinnungskameraden, der auch Pseudonyme liebt?

    Es wird sehr peinlich für Sie, wenn Ihnen eines Tages mal die Pseudonyme ausgehen und Sie sich unter Ihrem tatsächlichen Namen für all den Mist verantworten müssen, den Sie so absondern. Schon mal darüber nachgedacht?

    Und übrigens nicht nur für Sie wird das peinlich, sondern auch für Ihre Initiative „Pro Frankfurt“, die sich spätestens dann fragen lassen muss, wie sie denn einem so wenig zurechnungsfähigen Menschen wie Ihnen die Öffentlichkeitsarbeit überlassen kann. Glaubwürdigkeit sieht anders aus!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s