Frankfurt am Main – FrauenKZ Ravensbrück: Lebensspuren verfolgter Frauen

Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, findet um um 19.30 Uhr in der Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 eine szenische Lesung statt. In der Lesung werden Frauen vorgestellt, die in Frankfurt gelebt haben oder geboren sind und die aus den verschiedensten Verfolgungshintergründen in das FrauenKZ Ravensbrück deportiert wurden. Ravensbrück war das größte Frauenkonzentrationslager im deutschen Reich. Die Namen und die Gesichter der Opfer, sowie ihren räumlichen Bezug zu Frankfurt am Main werden sichtbar gemacht: Es waren Frauen aus der direkten Nachbarschaft, aus Wohnungen und Häusern, in denen wir heute leben.
Die szenische Lesung wird von Frauen aus dem Studienkreis deutscher Widerstand 1933 – 1945 in Frankfurt vorgeführt. Sie sind neben Frau Dr. Ursula Krause-Schmitt die Autorinnen des Buches „ Frankfurt am Main – FrauenKZ Ravensbrück – Lebensspuren verfolgter Frauen“, das im Januar 2009 im VAS Verlag erscheint. Insgesamt konnten über intensive Recherchearbeiten die Namen von 278 Frauen gefunden werden. Die Lesung gibt einen Einblick in diese Arbeit. Musikalisch begleitet wird die szenische Lesung von Bettina Weber.

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