Anti-islamische Rassisten fordern Berufsverbot für Antifaschisten

Wie immer aus der sicheren Deckung der Anonymität heraus fordern anti-islamische Rassisten auf dem Blog „Dhimmiwatcher“, einem der Sprecher der Anti-Nazi-Koordination Berufsverbot zu erteilen. Das ist ausdrücklich ihre Reaktion auf ein von Hans Christoph Stoodt verfasstes Diskussionpapier „Eine Kampagne gegen anti-islamischen Rassismus in Frankfurt„. Konkret heißt es in dem Blog: “ Als Schulseelsorger der Philipp-Holzmann-Schule in Frankfurt/Main bekleidet er ein öffentliches Amt, das ein hohes Verantwortungsgefühl, Unparteilichkeit und Toleranz erfordert. Inwiefern sich seine partielle Menschenfeindlichkeit damit vereinbaren läßt, ist eine Frage, für die dringend Klärungsbedarf von Seiten der Schulleitung besteht. Eines dürfte klar sein: Hätte ein “Rechter” in vergleichbarer Weise zur Menschenjagd aufgerufen wie Dr. Stoodt, wäre er schon längst aus dem öffentlichen Dienst entfernt worden. Dhimmiwatcher meint: Spirituelle Amokläufer sind untragbar für den öffentlichen Dienst.“ (http://dhimmiwatcher.wordpress.com/2008/11/29/seelsorger-hans-christoph-stoodt-aufruf-zur-menschenjagd/) Es gehört wenig Phantasie und Kombinationsvermögen dazu, die VerfasserInnen dieses Textes im Bereich der Frankfurter Moscheebaugegner-Initiative zu vermuten. Deren Pressereferent Michael Bernhardt hatte nach dem 1. Oktober 2008 Stoodt in einer Mail aufgefordert, seinen Namen aus einem Bericht über die antiislamische Querfrontveranstaltung, deren Moderator Bernhardt war, zu löschen – andernfalls würde er ihn anzeigen. Dem war Stoodt natürlich nicht nachgekommen, weil der Bericht über die Veranstaltung des 1. Oktober nichts Falsches enthielt. Vielmehr hatte er Bernhardt einige Wochen später schriftlich angefragt, wo denn die Strafanzeige bliebe. Der blieb die Antwort darauf schuldig, drohte aber nun, die Homepage der Anti-Nazi-Koordination sperren lassen zu wollen. Wie jeder sehen kann, ist das bisher ebenfalls nicht geschehen.
Zur Klarstellung: niemand von Seiten der Anti-Nazi-Koordination hat zur „Menschenjagd“ aufgerufen. Wer das in Wahrheit fast täglich tut, kann man in den Kommentaren etwa von „Politically Incorrect“ nachlesen. Dort äußerten sich in den Monaten des Frankfurter Moscheebaustreits auch direkt an diesem beteiligte rassistische Blogger und riefen zur Gewalt bis hin zum bewaffneten Kampf gegen „den Islam“ bzw. zur Gründung einer „Bürgerwehr“ auf. Belege: hier, hier und hier.
Es ist die für die politische Rechte auch in anderen Fragen typische Selbststilisierung als bemitleidenswertes Opfer, wenn Rassisten, aus deren Umkreis derart offene Gewaltaufrufe zu hören sind, ihre Kritiker jammernd der „Menschenjagd“ bezichtigen.

PS.: Auf der Seite „Dhimmiwatcher“ wird auch gleich erläutert, wie der arabische, im islamischen Recht beheimatete Begriff „Dhimmi“ rassistischerseits verwandt wird, nämlich im Kern als „Verräter„:

Was ist ein Dhimmi?
Das Wort „Dhimmi“ wird in der islamkritischen Szene verächtlich für Leute verwendet, die als nicht-Moslems die Ausbreitung des Islam in unserer Gesellschaft fördern. Zunehmend nimmt der Ausdruck auch die Bedeutung „Verräter“ an. Im islamischen Kulturkreis sind Dhimmis Juden und Christen, die unter islamischer Herrschaft leben müssen. Die islamische Institution des „Schutzvertrages“ (Dhimma) erlaubt Anhängern dieser Schriftreligionen unter der Voraussetzung bedingungsloser Unterwerfung unter die Herrschaft des Islam plus Zahlung einer gepfefferten Sondersteuer als „ungläubige“ Bürger zweiter Klasse im islamischen Herrschaftsbereich zu leben. Dieses System wird von westlichen Gutmenschen (= Dhimmis) als Kronjuwel islamischer Toleranz gepriesen, obwohl es sich in Wahrheit um institutionalisierte Schutzgelderpressung handelt. Psychologisches Merkmal des Dhimmis ist der Verlust seiner Identität, öffentlich sichtbar an der vorauseilenden Unterwerfung unter islamische Forderungen und Sichtweisen….

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