„Αλεξανδρε Ζεις!“ – „Alexandros, Du lebst!“ … ein Hintergrundbericht zur Situation in Griechenland

Den folgenden, recht persönlich gefärbten Hintergrundbericht zur Situation in Griechenland schickte uns gestern Marcel Bathis, ein Frankfurter Gewerkschaftsaktivist mit familiären Bindungen nach Griechenland. Er erklärt plausibel die anhaltende Wut der griechischen DemonstrantInnen auf Polizei und Staat und straft das haltlose Stottern aus den Kommentaren der deutschen „Leitmedien“ (einschließlich des „Pflasterstrands„) Lügen. Die inzwischen eindeutig dokumentierte Zusammenarbeit griechischer Faschisten (hier, hier und hier; zum Generalstreik am Mi, 10.12.: Text und Fotos der Kommunistischen Partei Griechenlands KKE hier; Zusammenfassung aus dem linksradikalen Spektrum hier) mit der Polizei bestätigt die Einschätzung von Marcel am Schluß seines Papiers.
[Update 1: In Frankfurt hat sich die Polizei gestern am Rand einer Solidaritätsdemonstration für die griechischen DemonstrantInnen ihrer griechischen Kollegen würdig erwiesen, indem dabei nach Auskunft von Zeugen vermummte agents provocateurs der Polizei eingesetzt wurden. Siehe dazu einen Video-Link, der den Einsatz von Zivis der Polizei dokumentieren soll (ganz unten)]
[Update 2: Marcel Bathis hat einen weiteren Text verfasst – eine kurze Zusammenfassung der Zusammenarbeit von griechischen Faschisten mit der staatlichen Repression. Er ist an den ersten hier folgenden Text angefügt] :


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,

seit Tagen gehen Bilder aus Griechenland um die Welt die ein Land im Aufruhr zeigen und einen Staatsapparat der die Lage nicht mehr im Griff hat, weil die herrschende Klasse sehr wohl weiß das ein härteres durchgreifen eine noch härtere Gegenreaktion provozieren würde.

Ich habe im Griechischen (Privat)-Fernsehen die Augenzeugen gesehen die übereinstimmend gesagt haben, dass der Polizist gezielt auf die Gruppe jugendlicher Anarchisten geschossen hat und keinesfalls in die Luft bzw. auf den Boden wie er behauptet oder es ein „ballistisches Gutachten“ der Polizei nun bestätigt. Diese Augenzeugen sehen allesamt aus wie griechische Normalbürger, also keinesfalls Mitglieder oder Sympathisanten der griechischen Anarchisten, die zahlreich in Exarchia (Ein linkes Szeneviertel im Zentrum Athens) wohnen. Selbst der griechische Staatspräsident Papoulias (Sozialist) spricht inzwischen von „Mord“ und es geht eine Welle der Empörung durch das Land, deren sichtbarster Ausdruck die Zerstörungswut einiger Tausend Jugendlicher ist!

Es lag schon seit geraumer Zeit eine menge Benzin auf den Straßen Griechenlands und es brauchte nur eines Funken um ihn zu entzünden. Dieser Funken war die Ermordung des 15 jährigen Alexis durch einen Athener Polizisten, der im Kollegenkreis gerne auch mal „Rambo“ genannt wurde und aufgrund seiner Blödheit wohl keinen anderen Job und aufgrund guter „Beziehungen“ seiner Familie zu irgendeinem Politiker der ND oder der PASOK ein „warmes“ Plätzchen im Staatsatsapparat fand und es ihm mit Loyalität und Wählerstimmen seiner Familie dankt.
Womit ich zu einem der Grundprobleme der griechischen Verhältnisse komme, der allgemein weit verbreiteten Korruption und Vetternwirtschaft, das sogenannte „Rousfeti“ (Aus dem türkischen für „Geschenk). „Rousfeti“ heißt nichts anderes, als das was üblicherweise in der Mafia läuft.

Der „Don“ , der Pate (In diesem Falle ein mächtiger Provinzpolitiker oder sogar Parlamentsabgeordneter) verschafft seinen Anhängern einen ökonomischen oder beruflichen Vorteil und sichert sich damit die Loyalität derselben.
An der Spitze dieses Systems stehen seit 6 Jahrzehnten 3 Familien: Die Papandreous(„Sozialisten“), Karamanlis(konservativ) und die Mitsotakis(konservativ).

Mit Außnahme der Zeit der Militärjunta die von 1967-1974 herrschte und vom CIA gefördert wurde, hat (fast) noch niemand anderes Griechenland regiert. Auf diese Weise hat sich der Staatsapparat zum wichtigsten Arbeitgeber entwickelt und fast 50 % aller Beschäftigten arbeiten im öffentlichen Sektor (Verkehr, Verwaltung, Energie, Wasser, Erziehung, Sicherheit, usw.).
Wer einen Job im öffentlichen Dienst ergattert hat lebt zwar nicht üppig, aber immer noch besser als der Durchschnitt der Bevölkerung der sich mit 400-700€ im Monat durchschlagen muss.
So wie in Deutschland das Wort der „Generation Praktika“ die Runde macht spricht man in Griechenland von der „700€-Generation“
Eine meiner Cousinen ist gelernte Krankenschwester und lebt als aleinerziehende Mutter in Thessaloniki und mus sich und ihre Tochter mit 800 € im Monat durchschlagen. Die Preise in Griechenland haben fast deutsches Niveau und viele Artikel sind sogar teurer als hier. 20 % der Bevölkerung leben unter der offiziellen Armutsgrenze und 23 % der Jugendlichen unter 25 Jahren sind erwerbslos,welches die höchste Quote in Europa darstellt.
Jede griechische Familie muss einen nicht unerheblichen Teil des Einkommens für „Frondistiria= Nachhilfeschulen“ aufwenden damit die Kinder es durchs Gymnasium und durchs Lyzeum schaffen, bzw. die Aufnahmeprüfungen für die Universitäten schaffen,weil der Zustand der staatlichen Schulen misreabel ist. Selbstverständlich wohnen diese jungen Erwachsenen in der Regel noch bei ihren Eltern und teilen sich mit ihren FreundInnen das Kinderzimmer, in denen sie aufwuchsen. Und wenn dann nach Jahren des zahlens und der teilweisen verschuldung der eltern die Sprösslinge es endlich geschafft haben einen Universitätsabschluss zu erreichen (Griechenland hat eine der höchsten Akademikerquoten in der EU) warten auf die jungen Akademiker schlechtbezahlte und prekäre Jobs die in nichts ihrem Ausbildungsstand entsprechen. Dies die Lage im Kleinbürgertum, oder unwissenschaftlich „Mittelschicht“ genannt, die auch in Griechenland immer mehr zerieben wird und ins Proletariat abstürzt. Das Industrieproletariat selbst ,welches hauptsächlich auf dem Bau, den Werften und der Lebensmittel-und Textilindustrie arbeitet oder als Matrose oder Hafenarbeiter auf den zahlreichen Schiffen (die griechischen Reeder kontrollieren weltweit 25 % der Transportkapazitäten) arbeitet, sind vorallem diejenigen auf die sich die Aasgeier der bürgerlichen Gesellschaft stürzen. Es sind die Arbeiter die als einzige Steuern zahlen, weil sie keine Hinterziehungstricks anwenden können oder einen Kumpel im Staatsapparat haben. Während die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst von den Sozialdemokraten kontrolliert werden , sind es im „Privatsektor“ hauptsächlich die Kommunisten die die Vorstände bilden und eine wesentlich militantere Gangart bei den Klassenauseinandersetzungen anschlagen!
In den griechischen Gewerkschaften werden Listenwahlen durchgeführt und jede politische Partei hat ihre eigene Liste. So kommt es, dass von 35 Vorstandsmitgliedern der griechischen Baugewerkschaft(mit ca. 100.000 Mitgliedern die größte Industriegewerkschaft) 27 Mitglieder der Kommunistischen Partei sind.
2-4 Generalstreiks im Jahr an denen sich ca. 50 % aller Arbeitnehmer beteiligen gehören seit Jahren zum Alltag.
Ob es um die Erhöhung des rentenalters, privatisierungen oder anderer „Wohltaten“ geht, ständig erwehren sich die griechischen Arbeitnehmer ihrer Haut und verhindern durch ihren Widerstand das schlimmste!
Auf der anderen seite bereichert sich eine korrupte Qlique von Politikern und Kirchenfürsten schamlos und glänzt durch eine ganze reihe von Skandalen die für die Beteiligtgen IMMER folgenlos bleibt!
Noch drastischer als im Rest Europas geht die Schere zwischen arm und reich auseinander und das Vertrauen in die Institutionen (Staat und Kirche) schwindet bei einem immer größeren teil der Bevölkerung immer mehr!
Kaum eine Familie die nicht hoch verschuldet ist und sich mit mehreren Jobs über Wasser halten muss um Miete und täglichen lebensbedarf zu decken. Das ist die soziale Wirklichkeit im „Mutterland der Demokratie“, deren Bewohner sich täglich fragen wie oft sie noch betrogen,verarscht und ausgeplündert werden sollen von einer korrupten und inkompetenten Bande die ,die höchsten Staatsämter besetzt und kein einziges (Wahl)-Versprechen einhält.
Skrupellose Bodenspekulanten fackeln seit Jahren die griechischen Wälder ab und korrupte Minister und Behörden geben ihnen anschließend die Baugenehmigungen für Immobilienprojekte und halten fleissig die Hand auf um ihre Provision einzustreichen. Das dabei auch tausende griechischer Bauern ihre Existenzgrundlage verlieren juckt die herrschende Klasse recht wenig. Ein Arbeitsemmigrant mehr oder weniger fällt bei 7 Mio. Auslandsgriechen doch kaum ins Gewicht ,-)

Mir hat vor 6 Jahren ein junger Bauarbeiter, der gerade seinen Milirtärdienst ableistete und nebenbei erzählte wie die Kommunisten u.a Linke statt mit Daumen,Zeige und Mittelfinger(So wie die Orthodoxen ihr Kreuz machen) im Stile des „Faschistengruss“ den Schwur aufs Vaterland ableisteten, lieber die Faust ballten und statt der griechischen Hymnee lieber die „Internationale“ sangen! Was würde in Deutschland bei solchen Ereignissen geschehen ?
Ein Fall für den MAD!!! In Griechenland werden linksorientierte Soldaten auf einsame Inseln abkommandiert um dort das Vaterland zu schützen ;-) So kann es schon mal passieren dass von einer Einheit von 10 Soldaten auf einem ägäischen Außenposten von 10 Soldaten, 8 Mitglieder der kommunistischen Jugend, ein Linksssozialist und ein rechtsextremer ist (der die ganze zeit brav die Fresse gehalten hat weil er Angst hatte ins Meer gestoßen zu werden ) So erzählt von einem meiner Cousins der seinen Militärdienst auf einem Außenposten nahe der türkischen Grenze ableistete und davon berichtete wie ein Fischer,dessen Sohn seinen Miltärdienst auf dieser Insel ableistete, mit einer Gallone selbstgebrannten Schnapps versorgte während der einzige Faschist dieser Militäreinheit um sein Leben bangte ;-)))

Womit ich zum Schluß meiner Ausführungen komme.

Sozialistische und kommunistische Ideen haben sehr tiefe Wurzeln im griechischen Volk und es gibt eine weit größere Empörung über die verblödeten schergen des Staatsapparates als über die Verwüstungen radikalisierter Jugendlicher. Selbst der Vorsitzende des Athener Einzelhänderverbandes hat erklärt:“Was sind unsere Sachschäden gegen den Tod eines Kindes ?“
Während ich sehen muss wie ein völlig verblödeter und reaktionärer Journalist des „ZDF“ dem deutschen Publikum stotternd erklärt warum die griechische Polizei nicht auf das Universitätsgelände eindringen darf und etwas von „historisch bedingt…“ daherfaselt, ohne zu sagen, dass am 17.11.1973 die Panzer der griechischen Militärjunta die proteste an der uni niederwaltzen und es ca. 80 Tote Studenten gab, erlebe ich gleichzeitig wie griechische Journalisten außer sich vor Empörung darüber berichten wie Bereitschaftsbullen wahllos auf Jugendliche und Passanten einschlagen die zufällig am falschen Ort auftauchten! DAS habe ich in deutschen Medien noch NIE erlebt!
Ich habe euch einiges vom Schatten der griechischen Gesellschaft geschrieben, aber neben dem schatten gibt es auch das Licht!

Lenin hat einmal geschrieben, dass das „Kettenglied des Imperialismus immer an seiner schwächsten Stelle reißt…!“
Nun sind ein paar zerbrochene Scheiben und ein paar ausgebrannte Geschäfte noch lange keine Revolution, aber die Kette ist an dieser Stelle schon verdammt korrodiert und brüchig geworden! In den 60 er Jahren war die Situation schon einmal ähnlich gefährlich für die herrschende Klasse und sie beantwortete ihre Notlage mit einer 7 Jahre währenden Miklitärdiktatur. Könnt ihr einen solchen Weg 100 % auschließen?

Ich schließe lieber keine wetten ab, sage aber, dass die Kapitalisten im „Notfall“ IMMER zum Mittel der Diktatur greifen werden um ihre Herrschaft abzusichern!


Der Mörder von Alexis (http://garizo.blogspot.com/2008/12/ember-of-pro-nazi-organisation-killer.html) … kommt, surprise,surprise: aus Kalamata, Messenien (Peloponnes). Womit er durchaus kein „Exot“ ist, denn die Athener Polizei rekrutiert sich in großen Teilen aus rechtsradikal gesinnten Dörflern vom Peloponnes. Besonders Messenien ist eine Hochburg der Nazi-Organisation „Chrisy Avgi = Goldene Morgendämmerung, deren Mitglied der Polizist anscheinend war.Es gibt Bilder auf You Tube, wo man Mitglieder dieser Nazi-Organisation (mit Motorradhelm und Schlagstöcken) gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei gegen linke Demonstranten vorgehen sieht ( Patras, Peloponnes). Das ist die Fortsetzung einer Tradition die ihren Anfang während der deutschen Besatzung Griechenlands nahm. Die deutschen Okkupanten bedienten sich sogenannter „Sicherheitsbataillone“, deren Aufgabe die Jagd auf Widerstandskämpfer war. Nach der Besatzung beließen die englischen „Befreier“ diese Faschisten 1:1 im Staatsapparat,während die Partisanen, die ja Alliierte waren, entwaffnet wurden.
Im Dezember 1944 kam es zu militärischen Auseinandersetzungen in Athen zwischen Partisanen und Engländern, welches im „Abkommen von Varkiza“ mündete. Dieses Abkommen sollte ein fairer Kompromiß sein: Entwaffnung der linken Partisanen und Entfernung der Faschisten und Kollaborateure aus dem Staatsdienst und Abhaltung von „freien Wahlen“. Die Partisanen gaben ihre Waffen ab, die Faschisten blieben!
Die KP Griechenlands hat dies später als ihren größten Fehler eingestanden, weil die Linke nun schutzlos dem weißen Terror ausgesetzt war, der ab 1945 begann und 1946 in den Bürgerkrieg mündete und mit einer Niederlage der Kommunisten 1949 endete.

Erst in den 60er Jahren erholte sich die Linke und hatte in Grigoris Lambrakis einen charismatischen Führer. Er wurde 1963 in Thessaloniki während einer Demonstration angefahren und starb im Krankenhaus. Wie sich später herausstellte handelte es sich um einen Mordanschlag, geplant von hohen Polizeioffizieren und ausgeführt von rechten Schlägern einer faschistischen Organisation. Diese Ereignisse sind im antifaschistischen Filmklassiker „Z“ dargestellt.

1967 putschten sich einige Obristen an die Macht die einer Geheimorganisation, der sogenannten „IDEA“ angehörten (eine faschistische Organisation innerhalb der Armee, der einige Hundert Offiziere angehörten). Erst mit dem Ende der Junta 1974 bekam Griechenland wieder demokratische Verhältnisse und die KP und Gewerkschaften konnten wieder legal arbeiten. Doch der Staatsapparat blieb im Prinzip der Gleiche und hat nur eine demokratische Maske aufgesetzt. In den letzten Jahren gab es eine Vielzahl von Skandalen rund um die Polizei, ausgelöst durch von Polizisten selbst gedrehte Handyvideos, die an die Öffentlichkeit gelangten. (http://de.youtube.com/watch?v=ASoPGKpPQW4&feature=related). Auch deshalb ist das Ansehen der griechischen Polizei sehr schlecht und die Empörung über die Ermordung des 15 Jährigen Jungen bis in die Mitte der Gesellschaft vorhanden.

PM // Griechenland-Solidemo in Frankfurt, 11. Dezember // Agent Provocateur vermummt // Journalisten angegriffen // Videomaterial vorhanden

 

Bei einer Griechenland-Solidaritätsdemonstration, zu der Unbekannte aufgerufen hatten, welche am späten Abend des 11. Dezember gegen 23 Uhr am Universitätscampus Bockenheim, Frankfurt am Main, startete, kam es am Ende zu Übergriffen der Polizei auf Demonstrant_innen.

Die Demonstration folgte lautstark und entschlossen der von der Polizei vorgegebenen Strecke. Bereits auf dem Campus Bockenheim war ein massives Polizeiaufgebot präsent, mehrere Zivilpolizisten hatten sich schon dort unter die Menge gemischt. Weder uniformierte Polizisten noch Zivilbeamte verließen nach mehrmaliger Aufforderung des AStA-Vorstandes das Universitätsgelände, auch die Communicator zeigten sich uneinsichtig und weigerten sich der Aufforderung nachzukommen oder zwischen Polizei und AStA-Vorstand zu vermitteln. Während der gesamten Demonstration liefen Agent Provocateur schwarz vermummt – und wie sich später herausstellte – bewaffnet mit den restlichen Demonstrant_innen mit. Nachdem die Polizei die Demonstration an der Bockenheimer Warte beendete, löste sich der Demonstrationszug und lief Richtung 13. Polizeirevier. Im Zuge dessen griffen die Agent Provocateur Demonstrant_innen heraus, schlugen und attackierten diese mit Pfefferspray.
Der Einsatzleiter Müller bestreitet die Anwesenheit von vermummten Zivilpolizisten während der Demonstration. Zeugenaussagen und Videomaterial beweisen sowohl die Anwesenheit als auch die tätlichen Übergriffe vermummter Zivilpolizisten.

Ein empörter Ortsbeirat dazu: „Ich bin erschüttert über das, was ich heute gesehen habe. Dass in Deutschland die Polizei zu so etwas fähig ist, gerade in Anbetracht der aktuellen Ereignisse in Griechenland, ist doch verwunderlich“.

Im Zuge der aggressiven Agitation seitens der Polizei, ist es auch zu tätlichen Angriffen auf anwesende Journalisten gekommen. Ein betroffener Journalist kommentiert die Vorfälle: „Jeder Journalist sollte mal an einer Demonstration teilnehmen, um am eigenen Leibe zu erfahren wie die Polizei die verfassungsrechtlich gesicherte Pressefreiheit behindert.
Ein ständiges, unreflektiertes Wiedergeben von Polizeiberichten hat mit Information und neutraler Berichtserstattung nichts zu tun und zeigt, gerade in diesem Fall, dass sie der Verfälschung der Wahrheiten dient!“.

Inga O., Demonstrationsteilnehmerin dazu: „Die Geschehnisse des heutigen Abends beweisen wieder einmal, dass die Polizei nicht in der Lage ist ihr aggressives und provozierendes Verhalten einzustellen sondern viel mehr gezielt Gewalt schürt. Bei der Demo zeigte sich, dass auch hier vor allem die Polizei großes Interesse hatte, griechische Verhältnisse herzustellen.

Für Rückfragen stehen wir unter presse_ak_ffm@yahoo.de zur Verfügung

Ein kurzer Ausschnitt des Videomaterials ist unter
http://www.vimeo.com/2502571 einzusehen.

 

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