Nazi-Pack und Islamhasser allenthalben Hand in Hand

Während noch alle (stop! – nicht ganz: die Rassisten von „Politically Incorrect„, bevorzugen genau wie die Nazis von „Altermedia“ [http://de.altermedia.info/general/viele-grusse-vom-nationalen-widerstand-messerattentat-auf-passauer-polizeichef-141208_20343.html] verschwörungstheoretisch-zynische Schwurbeltheorien mit der Tendenz zum Nazi-Schutz – ein Vergleich der beiden Seiten ist lehrreich …) ganz erschrocken nach Passau starren und sich wundern, daß es wirklich Nazis geben soll, die gewalttätig werden, werden andernorts die nächsten Schweinereien schon vorbereitet. Dabei weitet sich die Tendenz zur Zusammenarbeit des „pro“-Spektrums mit Nazis aus: in Köln demonstrierten am vergangenen Samstag „pro Köln“ und „Autonome Nationalisten“ gemeinsam vor einer Moschee (Indymedia). In Bonn wurde ein Ortsverband „pro Bonn“ gegründet, der, wie die Antifa Bonn/Rhein-Sieg informiert, ähnlich wie der Verband „pro Rhein-Sieg“ mit Dr. Peter Mahlborn, mit Nico Ernst ebenfalls einen regional bekannten Neonazi an die Spitze berufen hat (Presseerklärung 15-12-2008, PDF-Datei).  Dabei glänzt  Ex-Mitglied der NPD und Burschi Nico Ernst auch noch durch Kontakte seiner „Verbindung“ – zu Größen der Neuen Rechten wie Karlheiz Weißmann und Martin Hohmann, aber auch noch offeneren Judenhassern und Faschisten wie Horst Mahler.
In Passau hat sich im Grunde nur das ereignet, was zB. in Hessen in Anwesenheit der Polizei – bislang folgenlos – angekündigt und gefordert werden darf : der Mord an politischen Gegnern von NPD und Nazis oder solchen, die dazu ernannt werden. Die Zusammenarbeit von NPD und „Islamkritikern“ ist ebenfalls nichts Neues: die NPD Hessen hat den Kampf gegen die sogenannte „Islamisierung“ jetzt sogar zum Schwerpunktthema ihres Wahlkampfes erklärt.  Es gibt keinerlei glaubwürdige Distanzierung von Nazi-Aktivitäten durch Gruppen wie „pro hessen„, „pro köln“, „pro bonn“ oder „pro NRW“ – also von Gruppen, die, siehe oben,  zum Teil offen mit Nazis zusammenarbeiten, bzw. sogar von (zum Teil ehemaligen)  Funktionären aus dem Umfeld der NPD geleitet werden, wie das in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, aber auch bei pro Köln der Fall ist. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Und wenn es dann mal kracht, wundern sich alle.

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