Nazi-Aufmarsch in Dresden von der Polizei durchgesetzt / Nazi-Angriffe auf JournalistInnen / Nazis attackieren hessische AntifaschistInnen während der Rückfahrt von Dresden – einer von ihnen erleidet einen Schädelbruch

Die Dresdener Polizei hat am heutigen 14. Februar trotz erheblicher antifaschistischer Anstrengungen erneut einen geschichtsrevisionistischen Aufmarsch von etwa 6000 Nazis zum „Gedenken“ an die Luftangriffe der Anti-Hitler-Koalition auf die Stadt im Februar 1945 durchgesetzt (Berichte der Antifa Frankfurt, NPD-Blog). Die Zahl der GegendemonstrantInnen lag mehr als doppelt so hoch. Tags zuvor hatten bereits etwa 1100 Nazis demonstriert. Dresdner Kommunalpolitiker hatten ohne jede Distanzierung von Nazis gemeinsam mit zahlreichen NPD-Größen Kränze für die Toten des Luftangriffs niedergelegt (NPD-Blog). Während der Demonstration am 13. 2. griffen Nazis anwesende JournalistInnen an (NPD-Blog) und auf dem Rückweg von Dresden wurde eine Gruppe hessischer AntifaschistInnen an der Autobahnraststätte Jena von Nazis angegriffen (HR).
[update 1]: Einer der angegriffenen AntifaschistInnen aus dem Schwalm-Eder-Kreis erlitt aufgrund von Schlägen mit einer Flasche einen Schädelbruch (HR).
[update 2] : Bericht in junge Welt
[update 3]: Überblick zur gesamten Presseberichterstattung auf NPD-Blog.Info

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5 Gedanken zu “Nazi-Aufmarsch in Dresden von der Polizei durchgesetzt / Nazi-Angriffe auf JournalistInnen / Nazis attackieren hessische AntifaschistInnen während der Rückfahrt von Dresden – einer von ihnen erleidet einen Schädelbruch

  1. Die Neonazis sollen aus dem Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schweden gewesen sein.

    Nach erster Fotoauswertung waren aus Hessen Neonazis aus Darmstadt, Mainz/Wiesbaden und Kassel auf dem „Trauermarsch“ in Dresden anwesend.

  2. In Dresden anwesende prominente Nazis aus Hessen waren laut Aussagen von Augenzeugen zB. Daniel Lachmann, Josphine Fröhlich und andere.

  3. Auf einer der Fotos(Indymedia) konnte man auch Mirko Streuber aus Alzey erkennenn.
    Wo gibts die anderen Fotos zu den Nazis aus Wiesbaden,Mainz,DA und Kassel?

  4. Der Bus war von der NPD Saar und dem NPD Kreisverband Westpfalz organisiert. S. dazu auch die entsprechende Pressemitteilung der antifa saar / projekt ak (saar[dot]antifa[dot]net).
    Die Angreifer (bewusst ohne Innen) kamen überwiegend aus RLP und dem Saarland. Das überrascht auch nicht weiter, schließlich ist das Saarland schon seit langem die unbemerkte Hochburg von Rechtsradikalen in Westdeutschland.
    Wer sich jetzt noch bemüßigt fühlt etwas dagegen zu machen: am 25.2.2009 gibt es Aktionen gegen ein Rechtsrock-Konzert und den politischen Aschermittwoch der NPD in Saarbrücken. Mehr Infos dazu auch bei der Antifa Saar.

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