Solidarität und Öffentlichkeit dringend erwünscht: Häftlinge verbarrikardieren sich im Abschiebeknast Ingelheim

Im Abschiebeknast Ingelheim bei Mainz haben sich heute gegen 14:00 über 20 Menschen verbarrikadiert, um ihre Abschiebung zu verhindern. Die Polizei hat das Lager umstellt. Wer die Möglichkeit hat, nach Ingelheim zu fahren, sollte das tun, um Öffentlichkeit zu schaffen. Meldung des SWR:

Ingelheim
Marokkaner will nicht abgeschoben werden

In der Abschiebeeinrichtung haben sich über 20 Menschen
verbarrikadiert. Die Aktion ist eine Solidaritätsbekundung für einen
25jährigen Mann, der heute Morgen nach Marokko abgeschoben werden
sollte. Der Marokkaner hatte sich geweigert in den Transporter
einzusteigen, der ihn zum Flughafen bringen sollte. In der Folge
erklärten sich 21 ebenfalls zur Abschiebung vorgesehene Personen
solidarisch. Sie verbarrikadierten sich in einem Trakt der
Gewahrsamseinrichtung. Nach Angaben einer Polizeisprecherin ist es
bisher zu keinerlei Gewalttätigkeiten gekommen. Beamte verhandelten
momentan mit den Betroffenen, um zu einer Lösung zu kommen. Ziel sei es eine Einigung zu erreichen, die Insassen sollten von sich aus
aufgeben. Über eine Stürmung des Gebäudes werde zurzeit nicht
nachgedacht. Es werde nach einem deeskalierenden Einsatzkonzept
verfahren, so die Polizei. Der übrige Betrieb der Abschiebeeinrichtung
ist nicht beeinträchtigt.

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2 Gedanken zu “Solidarität und Öffentlichkeit dringend erwünscht: Häftlinge verbarrikardieren sich im Abschiebeknast Ingelheim

  1. Verdammt noch mal. Man muß doch gegen diese unwürdigen und menschenverachtenden Abschiebungen etwas machen können.

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