Naziaufmarsch der NPD in Friedberg blockiert und erfolgreich verhindert

Erst mit Verspätung kurz vor 11:00 Uhr am Bahnhof in Friedberg angekommen, konnten sich die ca. 100 Nazis der NPD-Demo lediglich einige Meter in der Sonne die Beine vetreten, bis um 14:00 Uhr auch schon wieder der Abfiff kam, das war’s! Die Nazis mußten unverrichteter Dinge wieder in den Zug Richtung Nidda steigen, wo ihre zweite Demo des Tages stattfinden sollte. Der Nazi-Aufmarsch in Friedberg wurde durch ein breites Bündnis und einer Blockade ca. 500 engagierter AntifaschistInnen direkt auf der Nazi-Route und insgesamt 1.500-2.000 GegendemonstrantInnen verhindert. Ein Protokoll der Ereignisse von dem Blockadepunkt ist im Live-Ticker der Anti-Nazi-Koordination auf Twitter und identi.ca oder hier nachzulesen: Naziaufmarsch in Friedberg: aktuelle Infos im Live-Ticker

Und auch anschließend in Nidda warteten AntifaschistInnen auf die Nazis am Bahnhof und blockierten ihre Route, so daß es zu einem „Komplett-Desaster der NPD in Friedberg und Nidda“ kam.

Advertisements

5 Gedanken zu “Naziaufmarsch der NPD in Friedberg blockiert und erfolgreich verhindert

  1. Wie schon am 01.05.2009 in Mainz, hat der Lautsprecherwagen hervorragend gearbeitet.
    Ich war hellauf begeistert.
    Die Apfelfront sorgte für eine gute Stimmung. Und, ganz wichtig, die Sambatruppe half hervorragend, die Zeit positiv zu nutzen, und vermittelte immer das Gefühl:“Wir sind stark“. Eine sehr gelungene Aktion.

  2. …und auch die Cops waren nur dazu anwesend dass sich die zwei Parteien nich direkt berührten.
    In Nidda sollte die Faschodemo wohl durchgedrückt werden, aber das breite Bündnis mit Kleinen-, Großen-, Schwarzen-, Weißen Menschen haben ihre Meinung lautstark kundgetan.
    Für mich war es ein schöner und erfolgreicher Tag.

  3. gut das der Aufmarsch verhindert wurde.

    Allerdings muss man wieder mal darauf hinweisen, dass z.b. hier in Frankfurt die schlimmsten Rassisten und vor allen Dingen Antisemiten Türken und Araber sind.
    Das wurde bei den Gaza-Krieg Demos wieder deutlich bewiesen.

    Wenn sich die Antifa-Szene diese Tatsache nicht zugibt und sich offen damit beschäftigt, ist sie nicht ernstzunehmen.

  4. @Thomas,

    danke für diesen beispielhaft klaren antideutschen Kommentar. Er zeigt, dass für Typen Deines Schlages die gesellschaftliche Realität des Rassismus eine ethnische Frage ist: „Türken und Araber“ tragen Deiner Ansicht nach anscheinend Antisemitismus in sich wie die Wolke den Regen. Das ist nichts anderes als eine rassistische Position. Du solltest Dir überlegen, ob Du nicht künftig bei den Faschos mitdemonstrieren willst – die haben auch was gegen „Türken und Araber“. Deshalb waren sie ja nach Friedberg gekommen – mit einem klar antisemitischen Slogan übrigens: „Deutsche, wehrt Euch …“.
    Dem haben wir erfolgreich entgegengesetzt: „Leute, wehrt Euch gegen Nazis und Rassisten!“.

    Die Grenze verläuft zwischen Oben und Unten – nicht zwischen Staaten, Völkern, Religionen oder Kulturen.

  5. Vielen vielen Dank, an alle die heute da waren! Ausdrücklich auch nochmal an die, die von weiter weg zb. Frankfurt, Bonn, …. angereist sind.
    Es war eine tolle Aktion und hat außergewöhnlich viel spaß gemacht, für eine Demo ;-)
    Das große Bündnis hat wunderbar funktioniert und es waren viele Menschen aus allen Gesellschaftsschichten da.
    Auch die Polizei in Friedberg war einigermaßen kulant, und es kam fast zu keinen zusammenstößen. (die übermäßige repression durch kameras mal ausgenommen)

    Danke dafür das Friedberg Nazi frei geblieben ist!

    P.s.: in Nidda war die Polizei lang nicht so verständnisvoll und übermäßig nervös, aggressiv

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s