„Rassefremd“: NPD, Antisemitismus und anti-islamischer Rassismus

2009_juergen-gansel In einem Beitrag auf der Frankfurter Homepage der NPD wird ein längerer Artikel des sächsischen Landtagsabgeordneten derselben Partei, Jürgen Gansel, zitiert, der im Folgenden auszugsweise wiedergegeben sei, um ein weiteres Mal zu belegen, daß Antisemitismus und anti-islamischer Rassismus für die Neonazis sich keineswegs ausschließen, sondern bestens nebeneinander existieren. Mehr als das: im Grunde wird die unerwünschte Anwesenheit der Muslime in der deutschen Gesellschaft kausal antisemitisch begründet und verstanden. Dieser ganz spezielle Irrsinn  unterscheidet die Neonazis der NPD übrigens in diesem Bereich von den sonstigen Islamhassern à la „Politically Incorrect“, die gerne eine besonders deutliche „Solidarität“ mit dem Staat Israel zur Schau tragen („ein Blog, der sich bewusst gegen den Mainstream stellt und sich pro amerikanisch und Israelfreundlich äußert„.) Gansel sieht das nicht so.  Für ihn sind die Muslime „aus dem Orient“ und hierzulande „rassefremd“ – was mit der Religionszugehörigkeit nichts zu tun habe. Verantwortlich für die Anwesenheit der schrecklich vielen fremden Muslime in Deutschland aber seien „die Juden„. Das sieht anscheinend nicht nur Norbert Gansel, das sieht offenbar auch der oft (wenn auch nicht immer) gerne so gemäßigt auftretende Jörg Krebs so – er ist für die Homepage der Frankfurter NPD politisch verantwortlich. Es wäre aber nicht besonders erstaunlich, wenn auch in diesem Text die Frankfurter Staatsanwaltschaft erneut keine strafbare Volksverhetzung finden kann …  

Das plötzliche Unbehagen an der Bunten Republik Deutschland
Juden ängstigen sich vor der Islamisierung als Folge der Multikulturalisierung

von Jürgen Gansel


Lange waren Juden die eifrigsten Befürworter der Multikultur, weil sie glaubten, sich in dieser entnationalisierten und damit entsolidarisierten Gesellschaft wie Fische im Wasser bewegen zu können. Weil der Islam in Europa immer mehr Oberwasser bekommt, beklagen prominente Juden nun die Multikulti-Geister, die sie selbst riefen.
„Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“, heißt es im „Hamlet“ von Shakespeare. Genau diese Frage müssen sich angesichts der Einwanderermassen aus allen Weltgegenden auch die Europäer stellen. Schon der vom Markt diktierte innereuropäische Bevölkerungsaustausch gefährdet Identität und Substanz der europäischen Völker. Tödlich bedroht sind sie aber durch die Invasoren aus dem Orient, aus Asien und Afrika. Die Religionszugehörigkeit dieser Menschen ist dabei von nachgeordneter Bedeutung. Kein normal gepolter Europäer fühlt sich einem Neger näher als einem Bosnier, nur weil der erste Christ und der zweite Moslem ist. Insofern überlagert die Rassenfrage, die der jüdisch-britische Staatsmann Benjamin Disraeli einst als „Schlüssel der Weltgeschichte“ bezeichnete, die Religionsfrage. Bei dem Gros der muslimischen Einwanderer in Deutschland bilden Rassen- und Religionsfrage aber zwei Seiten desselben Problems. Sie stellen ein doppeltes Problem dar, weil sie als Orientalen rassefremd sind und der Islam eine mit der europäischen Geistestradition unvereinbare Fremdreligion ist, die gleichzeitig das mentale Rüstzeug für die aggressive Landnahme auf Kosten der „Ungläubigen“ liefert. Muslime haben neben der Verteidigung des Islam, was ja völlig legitim ist, auch die religiöse Pflicht, die Welt der Nichtmuslime zu unterwerfen – wahlweise mit roher Gewalt. „Die Grenze des Islam ist die Grenze der Welt“, heißt es dementsprechend in muslimischen Quellen. Ganz offen wird auch Europa als Teil des islamischen Reiches, der Dar al-Islam, verstanden. Und entsprechend machtbewußt geben sich die Moslems überall in Europa, dessen Politiker vor ihnen zurückweichen wie das Wasser vor dem Bug eines Schlachtschiffes. Die religiös motivierte Inbesitznahme Europas gelingt indes nur wegen der verächtlichen Feigheit und resignativen Anpassung vieler Inländer gegenüber den Koran-Jüngern – ein Naturgesetz oder Gottesurteil ist der Weg zu Eurabia ganz bestimmt nicht. O tempora, o mores: Schritten die Völker Europas, besonders die Deutschen, im 16. und 17. Jahrhundert noch zum aktiven Heimatschutz gegen die Türken und besiegten sie 1529 und 1683 vor Wien, hissen sie heute die weiße Flagge der Kapitulanten. …

Quelle: Homepage der NPD Frankfurt, „Themen“

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3 Gedanken zu “„Rassefremd“: NPD, Antisemitismus und anti-islamischer Rassismus

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