„Piratenpartei“ und „Junge Freiheit“ im freundschaftlichen Gespräch

Nach einem Bericht von „Endstation Rechts“ haben sich das publizistische Flaggschiff der „Neuen Rechten, „Junge Freiheit“ und die „Piratenpartei“ gemeinsam gegen „Zensur im Netz“ ausgesprochen. So etwas geschah nicht zum ersten Mal: vor einiger Zeit war ein den Holocaust relativierender Pirat trotz Kenntnis der Delegierten in eine offizielle Funktion seiner Partei gewählt worden: Bericht in der TAZ.
Das wird sicher sehr viel zustimmende „E-Post“ an die Piratenpartei erzeugen, deren „Netzmeister“ sich möglicherweise darüber wundern dürfte, wieso er plötzlich soviel Zustimmung aus der Ecke der Neuen Rechten bekommt und  was die so alles unter „Zensur“ verstehen … Hey Piraten: lüftet mal die Augenklappe! Oder seid ihr auf dem rechten Auge wirklich blind?? Dann wird es höchste Zeit für Euch, Euch zuerst mal selbst zu „ändern“!

[Update: Der Interviewpartner der JF, A. Popp, immerhin Stellvertretender Bundesvorsitzender der Piraten, hat sich inzwischen von seinem Interview mit dem rechten Blatt distanziert und klargestellt, unter welchen Umständen es zu diesem Interview gekommen ist. Die Redaktion der JF behauptet inzwischen öffentlich das Gegenteil. Sehr interessant die heftige Diskussion, die das ausgelöst hat, und an der sich auch die ANK-Readktion mit einem Beitrag beteiligt hat.]

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3 Gedanken zu “„Piratenpartei“ und „Junge Freiheit“ im freundschaftlichen Gespräch

  1. Andreas Popp distanziert sich mittlerweile von dem Interview, er kannte das Blatt angeblich nicht (Hm, nunja, kann man glauben oder nicht, als politisch engagierter Pirat hätte ich das allerdings von ihm erwartet). Warum er sich, ein so im Internet versierter Mensch, dann aber allein auf Wikipedia als „Quelle“ verläßt, ist mir allerdings rätselhaft. Hier ein paar Zitate:

    „Mir war die Zeitung überhaupt nicht bekannt, also dachte ich mir nichts dabei. […] Ich war schon ziemlich stinkig als das Transkript kam, weil er mir jedes Wort im Mund rum gedreht hat und ich habs bisher auch ehrlich gesagt dank 3 Tagen Schlafmangel nicht gelesen, ob er wirklich alles so übernommen hat was ich geschrieben hab. […] Ich hab also nochmal den Wikipedia-Artikel zu der Zeitung gelesen und dachte mir dann, wenn sogar Ephraim Kishon da ein Interview gibt, dann ist es wohl sicherer es doch zurückzuschicken anstatt zu riskieren, dass er das alte nimmt.
    […]
    Ich für meinen Teil weiß, dass dies mein ersters und letztes Interview mit diesem seltsamen Blatt war. Ich entschuldige mich bei allen, dass ich hier nicht besser aufgepasst habe, wem ich da ein Interview gebe. Ich hab jetzt schon entschieden, dass ich Interviewanfragen nur noch über die Pressestelle laufen lasse, insbesondere wenn ich die Interviewer nicht kenne.“
    Andreas Popp
    http://andipopp.wordpress.com/2009/09/14/zum-interview-mit-der-jungen-freiheit/

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