Berlin: schwere Nazi-Gewaltaufrufe unter Polizeischutz

Die Berliner Polizei hat vor wenigen Tagen tatenlos zugeschaut, wie während der Kundgebung einer 750-Personen Nazi-Demo reihenweise die Namen und Adressen von Linken, AntifaschistInnen, GewerkschafterInnen und JournalistInnen verlesen und zur Gewalt gegen sie aufgerufen wurde (Bericht: Störungsmelder).
Ja ja, die Polizei – Namensschilder an der eigenen Uniform unter Hinweis auf Datenschutz und berechtigte Sicherheitsinteressen verweigern, aber faschistische Gewaltaufrufe gegen einzelne Personen billigend in Kauf nehmen. Danke für die Lektion!
[update: apabiz und npd-blog.info bestätigen in ihren Berichten und durch ein 10-minütiges Video von der Demo, daß die Polizei die Veröffentlichung der Namen von AntifaschistInnen gehört haben muss und dennoch nicht einschritt.  Es wurden sowohl in Sprechchören als auch in einem Redebeitrag von Christian Worch ausdrücklich die SA und der „Nationale Sozialismus“ verherrlicht -die Polizei stand daneben und schritt auch hier nicht ein.]

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