Messerstecherei: Marcel Wöll mal wieder vor Gericht

Der ehemalige Landesvorsitzende der hessischen NPD, der wegen Körperverletzung und Volksverhetzung, Holocaustleugnung vorbestrafte Marcel Wöll (der wohl nach Sachsen-Anhalt abgewandert ist), steht seit letztem Donnerstag mal wieder vor Gericht, angeklagt wegen gefährlicher Körperverletzung auf einem Nazi-Grillfest der Kameradschaft „Schwarze Division“ (im Jahr 2004), wie der Wiesbadener Kurier (19.08.2010) berichtet:

„Die Staatsanwaltschaft wirft dem 27-Jährigen vor, am 29. August 2004 auf einen heute 36 Jahre alten Mann aus dem Raum Montabaur eingestochen zu haben. Zwei der Messerstiche hatten das Opfer in der Nähe seiner Nieren getroffen, ein dritter Stich hatte Richtung Herz gezielt. […]
Mit der Messerstecherei war in der Nacht des 29. August ein Grillfest in Hünstetten-Görsroth eskaliert, zu dem die Kameradschaft „Schwarze Division“ per SMS geladen hatte. So schilderte dies am Donnerstag das Opfer, Michael Z.. Schon zu Beginn des Grillfestes sei es zu ersten Reibereien gekommen, weil auch Mitglieder des MSC28 eingeladen worden waren, eine Vereinigung, die nach außen als Motorsportclub auftritt, die tatsächlich aber rechtsextremistische Mitglieder haben soll (die 2 stünde nach dieser Theorie für B wie Blood, die 8 für H wie Honour).“

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