PEGIDA in Frankfurt erneut gescheitert. Heidi, Mund zu!

Der heutige Versuch von „PEGIDA Rhein-Main“ an der Hauptwache einen „Marsch für Wahrheit und Grundgesetz“ durchzuführen, endete wie die vorherigen beiden Versuche – mit einem Fiasko für die Islamhasser_innen unter der Führung von Heidi Mund und Hans Joachim Weber.
Nach offiziellen Polizeiangaben kamen etwa 100 PEGIDA-AnhängerInnen in eine Art Freiluftgehege an der Katharinenkirche, wo sie, so ebenfalls die Polizei, 4500 Menschen unterschiedlichster Gruppen gegenüberstanden.
Zeitgleich fand die schon länger für diesen Termin geplante Veranstaltung „Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit“ des Römerbergbündnis auf Paulsplatz und Römerberg statt, auf der neben OB Feldmann und anderen Ortshonoratior_innen auch Annette Ludwig von #nofragida und Katinka Poensgen für die Anti-Nazi-Koordination sprachen. An dieser Veranstaltung nahmen etwa 12.000 Menschen teil, von denen nicht wenige nach und nach auch zur Hauptwache kamen.
An der PEGIDA Versammlung nahmen der bekannte Frankfurter Nazi Kai König (Nationale Sozialisten Rhein-Main) und der Vorsitzende der NPD Hessen, Stefan Jagsch sowie 20 Faschisten der HoGeSa-Szene anscheinend vorwiegend aus Offenbach teil – letztere wurde, eigens durch ein Spalier von BFE-Einsatzkräften geschützt, in den Kundgebungs-Corral geleitet. Bei diesen und ähnlichen Einsätzen kam es an Bolckadepunkten an der Katharinenkirche zu Knüppel- und Pfefferspray-Einsätzen der Polizei gegen antifaschistische Aktivist_innen.
Wie Krebs, König und die Nazi-Hools es fanden, unter verschiedenen Nationalfahnen, darunter einer israelischen, für PEGIDA zu demonstrieren, ist nicht bekannt, Tatsache ist aber, daß Heidi Mund, bei einer in Satzfestzen zu hörenden Rede ausrief, „Wir sind keine Nazis!„, was seitens der Gegendemonstrant_innen mit lautem Gelächter, Eiern, Böllern und antifaschistischen Sprechchören beantwortet wurde.
Damit ist erneut der Versuch gescheitert, PEGIDA in Frankfurt zu etablieren. Vermutlich muss diese Prozedur noch einige Male wiederholt werden. Wenn sich die Zahlen der sich PEGIDA widersetzenden Menschen weiter so steigern wie bisher kann das politisch richtig interessant werden.

Zum krönenden Abschluss des Ganzen segnete Heidi Mund, die nach eignenen Angabe schon eine reale Begegnung mit Jesus gehabt haben will, die Frankfurter Polizei. Daß ihr politisches Tun auf den vom Imperium als Aufrührer zu Tode gefolterten Jesus von Nazareth zurückverweist, kann begründet für falsch erklärt werden: Matthäus 7,16.

Berichte: FR, HR.

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