PEGIDA Frankfurt kündigt an, wöchentlich wiederzukommen. Beginn: Montag, 2.2. Gegenaktionen jeweils ab 16:30 vor Ort.

Gegen PEGIDA

PEGIDA Frankfurt hat für ein gesamtes Jahr Montags von 17 – 21 Uhr Kundgebungen an der Frankfurter Hauptwache angemeldet. Die Anti-Nazi-Koordination ruft dazu auf, diesen rassistischen und faschistischen Zusammentreffen energisch entgegenzutreten. Bei PEGIDA Frankfurt und ihrer Führerin Mund geben sich Rassisten, Nazis verschiedener Gruppen (NPD, NaSo Rhein-Main, Autonome Nationalisten), AfD und Freie Wähler sowie „christliche“ Abendlandfundis ein übles Rendezvous. Dass Mund und ihr Mann offenbar ungehindert davon leben können, über ihre Firma „firmamus“ ihr Geld im Jugendbildungsbereich zu verdienen, zeigt, was in der „weltoffenen Stadt Frankfurt“ alles möglich ist.
Alle Menschen, die keine Lust auf Rassismus, Nationalismus und die unsägliche Hetze gegen Muslime haben, die von PEGIDA ausgeht, sind eingeladen, vor Ort mit Kreativität und Spaß PEGIDA die Lust zu vermiesen, in Frankfurt auftreten zu können.

Treffen jeweils: Hauptwache, 16:30
BRINGT ALLES MIT, WAS KRACH MACHT!

weitere Infos:

antinazi.wordpress.com
antifa-frankfurt.org
https://www.facebook.com/NOFRAGIDA1
https://www.facebook.com/nopegidaffm

und natürlich auch hier.

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3 Gedanken zu “PEGIDA Frankfurt kündigt an, wöchentlich wiederzukommen. Beginn: Montag, 2.2. Gegenaktionen jeweils ab 16:30 vor Ort.

  1. Die Polizei ist die physische Gewalt der politischen Entscheidungsträger!

    Das die Propagandaeinheit der Polizei nach dem Widerstand gegen die Pegida-Hetzveranstaltung an der Katharinenkirche im politischen Auftrag gelogen hat ist allen klar die an der Hauptwache waren. Natürlich sollte der konzertierte Auftritt der Bürgerelite am Römerberg nicht durch Berichte von Auseinandersetzungen getrübt werden.
    Indem sie die Auseinandersetzungen als „Rempeleien“ deklariert hat, hat die Polizei aber vor allem ihr eigenes Gewaltpotential kleingeredet. So konnte sie verschweigen, das sie schon vor 18 Uhr die Passage zwischen Hauptwache und Friedrich-Stolze-Platz unter Einsatz von Schlagstöcken und Fäusten räumte ohne das von den dort stehenden irgendeine Aggression ausgegangen war. Es handelte sich hier um eine taktische Maßnahme. Diese Aktion heitzte die Situation erst an. Unerwähnt blieb auch der unverhältnismäßige und ungezielt gegen alle Anwesende durchgeführte Einsatz von capsacinhaltigem Kampfstoff, der verharmlosend Pfefferspray genannt wird. Unerwähnt bleibt das dabei mindestens 10 Personen auf Seite der Gegendemonstration verletzt wurden. Unerwähnt bleibt auch der massive aber erfolglose Versuch von 8 Hogesa-Schlägern die Blockade an der Katharinenpforte zu durchbrechen. Ein besonders dickes Tuch des Schweigens aber wurde über die Tatsache gedeckt, dass zwei Züge der Polizeischlägertruppe BFE diese Nazihooligans noch zwanzig Minuten vor Ende der Veranstaltung im Spalier durch die in der Katarinenpforte stehenden Menge geprügelt hat, um ihnen den Zugang zur Veranstaltung zu ermöglichen. Verschwiegen hat die Polizei auch, dass sie kurz darauf, nach Ende der Hetzveranstaltung, der Mehrheit der Pegida-Truppe den Weg über den Friedrich-Stolze-Platz mit Schlagstockeinsatz räumen wollte. Der Weg zur U- und S-Bahn wurde erst nach dem Scheitern dieser Aktion gewählt. Ob der ursprüngliche Versuch nur ein geistiger Aussetzer des Einsatzleiters war wird sich wahrscheinlich nie klären.

    All das Berichtete wird von der selbsternannten Polizeipressesprecherin selbstverständlich nicht erwähnt. Stattdessen wird nun in Voraussicht der kommenden Veranstaltungen auf die Reaktionen der Gegendemonstranten hingewiesen. Am nächsten Montag werden sich Parteien und Kirchen wieder in ihre Büros zurückgezogen haben und ihr Kampf gegen Rassismus wird wieder zu einer Floskel in Presseerklärungen. Die Polizei wird freie Hand bekommen und was eben noch offiziell Rempelei war wird dann zur schweren Ausschreitung mit gerichtlichem Nachspiel werden. Wie schizophren müssen eigentlich Polizisten sein, die bei alle dem immer noch behaupten, sie würden als neutrale Instanz dem Gesetz zur Geltung verhelfen. Die Polizei arbeitet als politisches Instrument und prügelt und kriminalisiert oder verhält sich zurückhaltend je nachdem welchem aktuellen politischen Auftrag sie folgt.

  2. Ok, 2. Chance der Antifa in Frankfurt vernünftig, friedlich gegen die Rassisten/innen um Frau Mund zu demonstrieren.

    Sollte sich die Antifa wieder wie ein schlimmer Lynchmob aufführen, könnte man mit recht Zweifel an ihren guten Absichten haben.

  3. 5.1.2015, 1.Auftrittsversuch von PEGIDA Frankfurt rund um Herrn Brill(AfD).
    Mit dabei: Jagsch, Landesvorsitzender NPD Hessen.
    10.1.2015, 2.Auftrittsversuch von PEGIDA mit den Freien Wählern.
    Mit dabei: Autonome Nationalisten Hessen.
    26.1., 3.Auftrittsversuch mit Frau Mund.
    Mit dabei: NPD Hessen, pro Deutschland, Identitäre, AfD, Nationale Sozialisten Rhein-Main, Nazi-Hools (O-Ton Mund: „deutsche Männer, die noch einen Arsch in der Hose haben …“ – eine auf mehreren Ebenen interessante Äusserung der Dame Mund, die zB. ihren Anspruch an Menschen, auf die sie „stolz“ ist, auf Hoseninhalte reduziert. Hände, Herzen und Hirne scheinen sie nicht so zu interessieren):
    PEGIDA ist (auch) in Frankfurt sperrangelweit offen für Nazis.
    Nazitolerante Gruppen werden überall von Antifaschist_innen in gleicher Weise gesehen: als VertreterInnen einer erwiesenermaßen menschenfeindlichen Ideologie und Praxis.
    Faschismus kann sich nicht auf Meinungsfreiheit berufen.
    Denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

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