17. Juni 2015: Rot statt Braun – Heidi Munds „Heldengedenktag“ verhindern!

rote fahne

[update: Die „Freien Bürger für Deutschland“ haben den Ort und das Motto ihrer Veranstaltun am kommenden Mittwoch geändert er findet nun auf dem Römerberg statt. Treffpunkt für Antifaschist_innen: Römerberg, 18:00.
Das Motto lautet nun, man gedenke der „Opfer des deutschen Widerstandes“ von 1953. Damit solidarisisert sich Heidi Mund auch in dieser Frage mit dem „Widerstand Ost-West“, der am 20. Juni eine bundesweite Demonstration in Frankfurt plant.]

Der „Opfer des Rotfaschismus“ möchten die „Freien Bürger für Deutschland“ (FBfD) aka PEGIDA Frankfurt am 17. Juni 1953, dem ehemaligen „Tag der deutschen Einheit“ gedenken. Das können sie in ihrem Garten tun, wenn es denn unbedingt sein muß.
Öffentliche Auftritte der FBfD verstehen wir, besonders an diesem Tag, als Teil einer Werbekampagne für die Nazi-Demo am 20. Juni, mit der sich Heidemarie Mund inzwischen wieder solidarisiert hat: „Wir unterstützen den Forderungskatalog zur Veranstaltung am 20. Juni 2015 in Frankfurt am Main!“ heißt es auf Heidis Facebookseite.
Selbst Facebook geht Ester Seitz‘ Anti-Antifa-Getöne inzwischen zu weit und hat sie gesperrt.
Seitz ist seit kurzem befreundet mit „Thomas Steiner“ Wulff, der sich selbst offen zum Nazifaschismus bekennt.
Sie ist zudem mit Michael Stürzenberger liiert, der wiederum mit der faschistischen „Old School Society“ verbandelt ist. Brauner kann man nicht sein, als es Heidis Freunde sind, mit denen sie sich ausdrücklich solidarisiert.
Rotfaschisten“ gab es nie und wird es nie geben: rot ist die Farbe des Kampfes für reale und interationalistische Gleichheit. Braun ist die Farbe der menschenverachtenden, rassistischen und nationalistischen Blut-und-Boden-Ideologie – einer Ideologie, die Gleichheit ausdrücklich ablehnt. Einen größeren Unterschied als den zwischen diesen beiden Zielen kann es nicht geben. Seitz, Stürzenberger und Mund zeigen schon durch ihre Kooperationspartner mehr als deutlich, auf welcher der beiden Seiten sie stehen.

Im öffentlichen Raum werden wir als Antifaschist_innen darum den Auftritt der FBfD nicht dulden, sondern die Veranstaltung am 17. Juni als willkommenes Training für den 20. Juni zu nutzen wissen.

Wir sehen uns ab 18:00 auf dem Römerberg!

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