Ester Seitz und WOW: Gezerre mit Stadt und Gerichten wegen des Versammlungsorts am 20. Juni

Wie schon seit längerem vermutet hat das gestrige Kooperationsgespräch von Seitz und ihren Begleitern in Frankfurt weder der Versammlungsbehörde noch WOW dass gewünschte Ergebnis gebracht. Seitz bekommt den Rossmarkt als Versammlungsort wenig überraschenderweise nicht. Umgekehrt konnten Polizei und Behörden Seitz anscheinend nicht davon überzeugen, sich an den Stadtrand abschieben zu lassen. In einem jammernden Bericht dazu kündigt Seitz nun auf ihrer Facebookseite an, die Gerichte bemühen zu wollen. Im Übrigen sei ihre Demo ja völlig gewaltfrei und friedlich, also so, wie es die Polizei ja wolle.

Wer die zig youtube-Videos über Sprüche und Auftreten ihrer besonderen Spezis von den Berserkern Pforzheim im Internet bewundert, hat umgehend eine Vorstellung davon, was Seitz unter gewaltfrei versteht. Dazu kommen noch Leute, die „Die Jew“ – Tatoos tragen, Nazis aus dem Umfeld des NSU, Redner, die den Koran beleidigen, den Islam verbieten wollen, rassistischen Unfug über das baldige Ausstreben des deutschen Volkes herumposaunen, in keiner Rede das Wort „Bürgerkrieg“ auslassen können und sogar schon ausdrücklich für ihn geworben haben, organisierte Nazis aus NPD, Der III. Weg, Die Rechte, AfD, REPs, Hooligans des Zusammenschlusses „Gemeinsam.Stark.Deutschland“ usw.
Wie diese Gewaltvollpfosten so denken und reden, dokumentieren sie dankenswerterweise selber in einer massiven Gewaltdrohung, die die Linksjugend ’solid heute polizeilich zur Anzeige gebracht hat..

Das alles versteht Seitz ebenso unter „gewaltfrei“ wie die Forderungen ihres „Positionspapers“, von denen man sich zum Beispiel die nach Zensur des Korans  ja nur in Form eines Gedankenexperiments vorstellen braucht, was geschehen würde, Seitz und Consorten hätten die Möglichkeit, ihren lauten Worten Taten folgen zu lassen. Immerhin positioniert sich Seitz selber inzwischen selber als „Rechtskonservative“ – womit das Gefasel, sie sei weder rechts noch links sich als die sinnlose Behauptung erwiesen hat, die sie von vornherein war.

Mit den Bündnispartnern, die Ester Seitz begleiten und mit den Positionen, die „Widerstand Ost-West“ ganz offen vor sich herträgt, kann objektiv keiner ihrer Auftritte tatsächlich „gewaltfrei“ sein.

Wir finden: auf dem Rossmarkt haben Mund, Seitz, Stürzenberger und so weiter jetzt weit mehr als oft genug ihren Hass verbreitet. Dort und sonst überall auch sonst haben sie nichts verloren. Darum bereiten wir uns weiter konzentriert auf alle Eventualitäten vor. So viele Möglichkeiten gibt’s ja nicht, und wir kennen sie schon von vergleichbaren Gelegenheiten :-))

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