Samstag, 18. Juli: zusammen mit dem CSD gegen Homophobie und Rassismus

Aktivist*innen der ANK werden den diesjährigen CSD in Frankfurt mit eigenen Plakaten und Transparenten unterstützen. Damit wollen wir nicht nur ein statement gegen Homophobie in der Gesellschaft abgegeben, sondern auch ganz speziell gegen die Homophobie in neurechten, christlich-fundamentalistischen und PEGIDA-Kreisen. PEGIDA Dresden fordert in seinem berüchtigten 19-Punkte-Positionspapier einerseits das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung – und hofft, auch auf diese Weise Stimmung gegen Muslime und „den Islam“ machen zu können, weil ihnen pauschal die Abwertung von Homosexualität unterstellt wird.
Wie heuchlerisch das ist zeigt andererseits, daß sich die rechtsevangelikalen und traditionalistischen Kreise um Personen wie Birgit Kelle („Demo für Alle – gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder„) mit dem antiislamisch-rassistischen Milieu weit überschneidet.
In Frankfurt hatte der rechtsnationale Stadtverordnete Mathias Mund, Ehemann der PEGIDA- aka „Freie Bürger“-Aktivistin Heidi Mund angedroht, um den Termin des CSD herum eine „Demo für Alle“ in Frankfurt anmelden zu wollen. Davon ist nichts mehr zu sehen, sieht man von der Anmeldung eines offenbar verwirrten Einzelaktivisten aus dem Umfeld von PEGIDA Frankfurt ab, hinter dem keinerlei erkennbare ernsthafte Mobilisierung steht.

Treffpunkt für Antifaschist*innen zu Beginn des CSD: 18. Juli um 11.30 Uhr auf dem Frankfurter Römerberg am Lautsprecherwagen der LINKEN Queer. Um 12.00 Uhr beginnt dann die Demonstration. 

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